weekend roundup 11-17, JBBL, RLN, BBL, ProB, NBBL

 

An dieser Stelle möchten wir euch – möglichst jede Woche – einen Überblick darüber verschaffen, wie das Wochenende so für die Teams von Alba Berlin bzw. Kooperationspartner Lok Bernau verlaufen ist. Wir schauen dabei, sofern gespielt, auf die Ergebnissse in den Nachwuchs-Bundesligen JBBL und NBBL, die Regionalliga Nord, wo Alba Berlins 2. Mannschaft aktiv ist, die 2. Basketball-Bundesliga, ProB, mit Kooperationspartner Lok Bernau und last but not least natürlich die BBL mit den Profis von Alba.

Regionalliga Nord, Alba-II

Knapp die Nase vorn: Rasta Vechta II gegen Alba Berlin II; Foto: (c) Rasta Vechta
Knapp die Nase vorn: Rasta Vechta II gegen Alba Berlin II; Foto: (c) Rasta Vechta

Bereits am Freitag machte Albas zweite Mannschaft den Auftakt ins Wochenende beim Auswärtsspiel in Vechta als Gast bei Rastas zweiter Mannschaft in der Regionalliga Nord. Ein Regio-Spiel, wie man es sich öfter wünschen würde! Viele junge Talente auf beiden Seiten, die viel Spielzeit und Verantwortung bekamen. Oft genug tummeln sich in dieser Liga ältere deutsche Spieler im Herbst ihrer Karriere und viertklassige ausländische Profis – zu viel für eine Ausbildungsliga, die die vierte Liga eigentlich sein sollte. Rasta leistet sich aber doch noch zwei ausländische Profis, von denen einer am Ende den Unterschied ausmachte. Der US-Amerikaner Kazembe Abif (Foto) erzielte 30 Punkte und 7 Rebounds und hatte wesentlichen Anteil am knappen 78-76 Sieg der Gastgeber. In einem alles in allem immer knappen Spiel konnte sich Alba 7 Minuten vor Schluss eine 7 Punkte Führung heraus spielen, erzielte dann aber in drei Minuten nur einen Punkt, was Rasta ermöglichte wieder aufzuschließen und sogar in Führung zu gehen. Knapp 2 Minuten vor Schluss stand es letztmalig Unentschieden, ab dann Vechta knapp vorn. Bei 78-76 hatte Alba II den letzten Angriff, der Wurf ging jedoch leider nur an den Ring.
Beste scorer: Badu Buck 18, Hendrik Drescher 14, Jakob Knauf 11
Beste rebounder: Jacob Knauf 6, Badu Buck, Filip Stanic und Hendrik Drescher je 5

ProB, Lok Bernau

Nichts zu holen war leider für Lok Bernau bei den Fraport Skyliners beim zweiten Spiel in den Playoffs der ProB. Ohne Guard Ferdinand Zylka machten sich die Bernauer auf die 6,5 h Fahrt nach Mainhattan; aufgrund der Verletzung von Peyton Siva und der nur sehr eingeschränkten Einsatzfähigkeit von Ismet Akpinar war Zylka zur Absicherung der Guard-Rotation mit Alba Berlin nach Ulm gefahren. Letztlich konnte Akpinar doch einige Minuten spielen, aber so etwas weiß man leider nicht vorher. Dabei hätte den Bernauern in Frankfurt ein guter Schütze von aussen durchaus gut getan. Nach knappem ersten Viertel leisteten sich die die Randberliner zu viele Fehlwürfe im zweiten und verloren dieses mit 11-23. Ein Rückstand, dem sie das ganze Spiel hinterher laufen mussten und auch nicht mehr ausgleichen konnten. So nach und nach kämpften sie sich dichter an die Hessen heran und als der Rückstand fünf Minuten vor Schluss nur noch fünf Punkte betrug keimte noch einmal Hoffnung auf, aber Frankfurt war an diesem Tag zu treffsicher, um sich den Sieg noch nehmen zu lassen. Nun kommt es am Dienstag in Bernau zum Showdown, in Spiel 3 der Serie heißt es „Siegen oder Fliegen!“, aber da können sich die Bernauer wieder auf den 6. Mann in der Erich-Wünsch-Halle verlassen.
beste Scorer: Pierre Bland 14, Tim Schneider 11
beste Rebounder: TJ Parker-Rivera 9, Jonas Böhm und Robert Kulawick je 6 

Basketball Bundesliga, Alba Berlin

Guter Kampf ohne Punkte, Alba Berlin in Ulm
Guter Kampf ohne Punkte, Alba Berlin in Ulm

Ungeschlagener Tabellenführer auf Rekordjagd vs. Team mit vielen Aufs und in letzter Zeit auch vielen Abs – eigentlich ein Spiel, bei dem man sich wenig ausrechnet. Aber Alba Berlin hat in Ulm vor lautstarker Kulisse Charakter gezeigt, gekämpft und sich nach besten Kräften gewehrt. Mit viel Kampfgeist und guten Wurfquoten bot man dem Favoriten bis in die crunch time Paroli … hat sich am Ende jedoch nicht für die gute Leistung belohnt und musste ohne Punkte die Heimreise nach Berlin antreten. Bis 20 Sekunden hatte man noch eine Siegchance, die der Ulmer Chris Babb dann mit einem eiskalten Dreier zunichte machte. Viele Vorwürfe kann man den Berlinern nach diesem Spiel nicht machen, es wurden gute Würfe herausgespielt, engagiert verteidigt und gemessen an den eigenen Möglichkeiten auch gut gereboundet. Am Ende hat dann der Favorit die big points gemacht. Ärgerlich, aber es heißt nun Mund abwischen und schon am Freitag gibt es die Chance, mit Bayreuth mal ein Team zu schlagen, das in der Tabelle vor den Berlinern steht.
Beste scorer:
 Kikanovic 25, English 15, Miller 10
Beste rebounder: Kikanovic und Miller je 7

Von den direkten Konkurrenten um Platz 4/5 haben am Wochenende die Telekom Baskets Bonn und die EWE Baskets Oldenburg überraschende Niederlagen gegen Teams aus dem Tabellenkeller hinnehmen müssen; Bonn in Bremerhaven, Oldenburg in Vechta. Bayreuth gelang 0,5 Sekunden vor Schluss ein sehr glücklicher Sieg gegen die Walter Tigers Tübingen und bleibt damit sicherer Tabellen-Vierter, Alba Berlin bleibt weiterhin auf dem fünften Platz.  

Nachwuchs-Basketballbundesliga (NBBL)

Für das NBBL Team von Alba Berlin begannen am Wochenende die Playoffs. Als Gegner hatte sich der Vierte der Weststaffel, BBT Göttingen (wir berichteten) angekündigt. Dass Favoritenrollen erst mal gar nichts bedeuten, zeigte der Beginn des Spiels, der für Alba recht holprig verlief, während Göttingen ohne Druck aufspielte. Da merkte man doch, dass Göttingen die gesamte Saison mit einer festen Rotation spielte, während bei Alba von Spiel zu Spiel die Spieler immer wieder wechselten. Auch am Sonntag wurde wieder mit einer Rotation gespielt, die so noch nie zusammen aufgelaufen war. Nach einem schnellen 7-1 dachten viele, dass es wohl so weiter gehen würde, aber Göttingen fand besser ins Spiel und konnte das erste Viertel sogar gewinnen. Mit höherer Intensität bekam Alba aber immer besser Zugriff auf das Spiel, machten die Würfe der Gäste schwerer bzw. forcierte Ballverluste. Selbst gelangen ganz besonders durch Ferdinand Zylka (6) immer wieder steals. Speziell im dritten Viertel ließ die aggressive Defense nur drei Gegenpunkte zu, beim 69-36 vor dem letzten Abschnitt war das Spiel längst entschieden. Das letzte Viertel konnten die Gäste dann wieder etwas freundlicher gestalten, aber den deutlichen 92-51 Erfolg der Berliner nicht mehr verhindern. Coach Konstantin Lwowsky spielte mit einer großen Rotation mit allen 12 Spielern, von denen keiner mehr als 20 Minuten eingesetzt wurde und keiner weniger als 12.
Mit dem Heimsieg befanden sich die Berliner übrigens in guter Gesellschaft, in allen 8 Playoff-Begegnungen setzte sich der Gastgeber durch.
Beste scorer: Zylka 20, Hundt 16, Buck und Stanic je 11
Beste rebounder: Stanic 7, Buck, Lübken, Zylka je 5 

Jugend-Basketballbundesliga (JBBL)

Das JBBL-Team hatte am Wochenende spielfrei und muss am Dienstag auswärts beim RSV Eintracht antreten.  

 

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