Verschlimmbesserung? – BBL-Chef Holz mit kontroversen Aussagen

easycredit BBL Geschäftsführer Stefan Holz mit kontroversen Ansichten
easycredit BBL Geschäftsführer Stefan Holz mit kontroversen Ansichten

Dr. Stefan Holz, „Chef“ (Geschäftsführer) der easycredit Basketball Bundesliga hat sich anlässlich des Pokal Top4 in Ulm zu einigen Themen wie der Neugestaltung des Pokalwettbewerbs, zu Standards der Liga wie Hallengröße und Kapitalausstattung, zur Ligagröße und anderem mehr in einem Interview mit der Südwestpresse geäußert. Da Holz „gelernter“ Medien- und Marketingfachmann ist, natürlich auch zu der zukünftigen (TV-) Vermarktung der Liga. Einige seiner Aussagen können kontrovers diskutiert werden … und genau das wollen wir hier tun.  

Themenkomplex Pokal

Das Thema Pokal war Hauptaspekt des Interviews und gerade dieser Bereich bietet Einiges an Angriffsfläche:

Herr Dr. Holz, die Liga denkt darüber nach, den Pokalmodus zu ändern. In welche Richtung soll es gehen?

Dr. Stefan Holz: Das ist richtig, aber noch nicht spruchreif. Ein neuer Modus müsste sportlich attraktiver sein, eine höhere Reichweite in den Medien generieren und wirtschaftlich Sinn machen. Geplant wäre dann, dass der Wettbewerb 16 Teams umfassen würde – ohne die Aufsteiger.

Heißt: Die Zweitligisten sind weiterhin ausgeschlossen.

Ja, wir bekommen eine weitere Runde im Terminplan einfach nicht unter. Grundsätzlich finde ich die Pokalromantik, also der Kleine schlägt den Großen, auch schön, aber im Basketball ist es doch noch etwas anders.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kleiner einen Großen schlägt, ist im Basketball niedriger als im Fußball. Aber ist die sportliche Kluft zwischen erster und zweiter Liga nicht kleiner geworden, sodass es doch häufiger möglich ist?

Natürlich, man sieht das auch an den Aufsteigern, die in der BBL eine gute Rolle spielen. Aber das müssen wir jetzt nicht diskutieren. Zunächst würden wir mit 16 starten – wenn überhaupt.

Wir sehen da die letzten beiden Worte als die entscheidenden an: „wenn überhaupt“. „Sportlich attraktiver“, „höhere Reichweite in den Medien generieren“ und „wirtschaftlich Sinn machen“ – das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal, das geht nun wirklich nicht. Und da wir uns nicht bei einem italienischen Schokoladen-Konzern, sondern beim Basketball befinden, fällt das „Doch!“ leider aus! (Mal abgesehen davon, dass die deutsche Sprache den Term „Sinn machen“ nicht kennt, sonders es sich um Denglish handelt 😉 ). Die Clubs finden Dinge toll, die sich finanziell für sie lohnen. Gerade bei kleineren Vereinen ist das hochgradig vom Faktor „Glück“ abhängig. Zunächst besteht eine 50% Chance ein Auswärtsspiel zugelost zu bekommen, da kommt nicht mehr bei rum, als die Erstattung der Kosten. Zudem „droht“ ein Knaller wie Tübingen gegen Bremerhaven (willkürliches Beispiel), der kaum Zuschauer hinter dem Ofen hervorlockt. Auch in Berlin waren die ersten Runden des Pokalwettwerbs in der Vergangenheit nur unterdurchschnittlich gut besucht. Man kann auch sagen, dass sie schlecht besucht waren. Mehr Pokalspiele = mehr mediales Interesse? Ja, sicher, aber die erste Runde des Pokals wird es kaum über den regionalen „Kreis-Anzeiger“ (beliebige Regional-Zeitung) hinaus schaffen. Ganz grundsätzlich muss man sagen, dass ein Pokalwettbewerb ein absolutes Erfolgsmodell im europäischen Fußball darstellt. Im Ursprungsland des Basketballs ist dieses Format jedoch völlig unbekannt. Der Reiz des Pokals besteht beim Fußball darin, dass David eine realistische Chance hat, Goliath zu besiegen und dies auch immer mal wieder tut. Diese Chance ist in einer Highscore Sportart wie Basketball sehr viel geringer, wodurch dann eben auch der große Reiz und Erfolg wegfällt. Man könnte den Pokalwettbewerb auch abschaffen, statt ihn weiter aufzublähen, auch wenn es um das wirklich attraktive Top Four Turnier schade wäre.

Sieht der neue Modus auch ein Top Four vor?

Die Idee ist, mit dem Finale auf ein Fußball-freies Wochenende, zumindest ein Wochenende ohne Bundesliga-Fußball, zu gehen, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen. In diesem Fall müssten wir vom internationalen Rahmenterminplan im Basketball abweichen. Der sieht für alle Ligen in Europa an einem Februar-Wochenende ein Fenster für die Pokalendrunden vor. Würden wir jedoch unser Endturnier an einem anderen, eben einem Fußball-freien Wochenende austragen, würden wir mit der Euroleague kollidieren. Deshalb könnte ein einziges Finalspiel am Sonntag eine Option sein.

Wird das Finale vielleicht mal für einige Jahre an einen festen Ort vergeben, wie im Fußball eben Berlin?

Das ist bis auf Weiteres keine Option. Darüber haben wir nachgedacht, auch über einen neutralen Austragungsort. Aber das macht aus unserer Sicht derzeit keinen Sinn. Man hat jetzt wieder in Ulm gesehen: Zu einem Großteil sorgen die Fans der Gastgeber für die tolle Atmosphäre in der Halle.

Die Sportart heißt Basketball! Die deutsche Basketball Bundesliga ist Teil des europäischen Basketballsystems. Wir erwarten, dass die BBL dieser Rolle auch gerecht wird und die europäischen Rahmenterminpläne respektiert. Dies nicht zu tun, um vor dem übermächtigen König Fußball den Kotau zu machen und sich in den Dreck zu werfen, entspricht einer Bankrotterklärung. Wie sollen andere unseren Sport wertschätzen, wenn die Liga selbst kein bisschen Selbstwertgefühl hat. Es gibt wenig, was am Pokalwettbewerb attraktiv ist, der Qualifikationsmodus ist es nicht. Als Erfolgsmodell kann man aber ganz sicher das Format des Top4 bezeichnen. Dort treffen vier große Fangruppen in einer tollen Atmosphäre geprägt durch sportliche Rivalität genauso wie freundschaftliches Miteinander aufeinander. Ein Alleinstellungsmerkmal, mit dem man sich sehr wohltuend vom Fußball absetzt, dem das freundschaftliche Miteinander mehrerer Fangruppen mehr oder weniger unbekannt ist. Das soll jetzt „geopfert“ werden, nur um dem Fußball aus dem Weg zu gehen? Dafür dürften elfundneunzig Prozent der Baskeballfans wenig Verständnis haben!

Die Feststellung, dass es an einem „neutralen“ Ort nicht funktionieren wird, ist richtig und wurde in der Vergangenheit praktisch nachgewiesen. Offen bleibt jedoch die Frage, wo das Pokalendspiel bei „einem einzigen Spiel an einem Sonntag“ wohl stattfinden soll. Wer soll denn da den großen Heimvorteil genießen können? Wird gelost, kann man sich das Heimrecht „kaufen“, doch an einem neutralen Ort? Frage offen.

Vor Jahresfrist hatten sich Marko Pesic (FC Bayern München), Marko Baldi (Alba Berlin) und Dr. Stefan Holz schon mal mit sehr unterschiedlichen Standpunkten zum Thema „Pokalmodus geäußert:


Themenkomplex TV-Vermarktung

Im Sommer werden die TV-Rechte an der Basketball-Bundesliga neu vergeben. Wie ist der Stand der Verhandlungen? Was wünschen Sie sich?

Wir haben den Auftrag der Kubs, beide Enden zu optimieren – also sowohl höhere Lizenzerlöse als auch mehr Reichweite.

Können Sie konkreter werden oder zumindest erklären, wieviel Geld jeder Klubs aus dem TV-Topf bekommt?

Leider nein. Es gibt auch keinen reinen „TV-Topf“. Vereinfacht gesagt, fließen die Erlöse aus der zentralen Vermarktung von Sponsoring und den Medienrechten zunächst in die BBL GmbH. Der Gewinn der GmbH nach Abzug der Kosten beispielsweise für die Spielbetriebsorganisation und die Schiedsrichter wird dann an die Vereine ausgeschüttet.

Wieviel stammt denn nun aus den TV-Rechten?

Ohne dass ich jetzt Zahlen preisgebe, kann ich sagen, dass andere Ligen im nationalen und internationalen Vergleich höhere Medienrechteerlöse erzielen.

Mit welchen potenziellen TV-Partner verhandeln Sie?

Die Telekom ist unsere erste Option, und wir sind mit der Plattform Telekom Sport sehr zufrieden.

Gehen Sie mit externem Sachverstand in die Verhandlungen, zum Beispiel mit einem Uli Hoeneß, der sicherlich Türen öffnen kann?

Ich will hier auch Herrn Stoschek aus Bamberg nennen. Es wäre doch grundverkehrt, wenn ich auf diese enormen Erfahrungen nicht zurückgreifen würde. Aber dieses Thema gehört auch zu meiner Kernkompetenz.

Es gibt mehrere potenzielle TV-Partner. Besteht nicht die Gefahr, dass der Kunde langsam die Übersicht verliert und nicht mehr weiß, wo welche Sportart übertragen wird?

Ich weiß nicht, ob wir zurück wollen in die Zeit, als einzig die ARD-Sportschau nur drei Fußball-Bundesligaspiele am Samstag in Ausschnitten gezeigt hat. Sport ist oft der entscheidende Content für Medienanbieter, aus diesem Grund besteht ein Bieter-Wettstreit um die Rechte. In England drängen Amazon und Facebook auf den Markt und versuchen, sich ein Stück des Fußball-Kuchens zu sichern. Sportrechte werden stärker zergliedert werden, damit mehrere Medienanbieter bedient werden können.

Ist die Zergliederung Ihr Wunsch für die TV-Verhandlungen?

Ich bin für die BBL kein Freund einer Aufsplittung. Einen Partner zu finden, der alles bündelt und idealerweise auch internationale Wettbewerbe überträgt und Spiele der Nationalmannschaft, quasi ein „Home of Basketball“, wäre ein sinnvolles Szenario.

Leider bleibt Holz bei seiner Kernkompetenz Marketing und Vermarktung schwammig. Leider im Wesentlichen ein Eingeständnis, dass man sich in der Vergangenheit im Vergleich zu „Konkurrenz“-Sportarten zu schlecht verkauft hat und für die Zukunft zum bisherigen Vermarkter Telekom Basketball bisher wohl keine echte Alternative hat. Nichts was einen jubeln lässt. Dem Auftrag der Clubs, für mehr Reichweite zu sorgen wird man damit nicht gerecht werden können. Der große Bereich des herkömmlichen free-TVs wird basketballtechnisch wohl auch in Zukunft schwarz bleiben. Ist objektiv nicht mehr möglich als Internet-pay-TV? Die Aussage, dass sich andere Sportarten vergleichsweise besser verkaufen, lässt Zweifel daran aufkommen. Ein Punkt an dem man nachhaken hätte können. Unterschiedlicher Meinung kann man auch beim Punkt sein, ob es wirklich so gut ist, alles bei einem einzigen Anbieter zu konzentrieren. Das mag finanziell lukrativer sein, beim Basketball als „Randsportart“ sollte unserer Meinung nach eine möglichst große Verbreitung die höhere Priorität haben. Dafür bedarf es einer möglichst breiten Streuung über möglichst viele Kanäle, im Interview negativ als „Zersplitterung“ bezeichnet. Ob Herr Holz sich mit Herrn Hoeness und Herrn Stoscheck mit den richtigen Beratern umgibt, da machen wir auch mal ein großes Fragezeichen dahinter. Beide haben nachgewiesen, dass sie erfolgreiche Manager sind; Basketball-Kompetenz bringen sie jedoch ebensowenig mit wie Holz selbst. Seinem „Beraterteam“ wäre etwas mehr sportartspezifisches know how zu wünschen. Zusammengefasst kann man sagen, dass es viel eher darum zu gehen scheint, den Status Quo zu erhalten, statt einen mehr oder weniger großen Schritt nach vorn zu machen. Deprimierend!

Themenkomplex Insolvenz

Es gab lange keine Insolvenz eines BBL-Klubs. Wie steht es um die Liga?

Sie hat sich gut entwickelt – auch, weil wir aus Fehlern der Vergangenheit gelernt haben. Einige Klubs, die beim Lizenzierungsverfahren Auflagen zu erfüllen hatten, wie beispielsweise Gewinne zu erwirtschaften und damit Schulden abzubauen, haben so den Turnaround geschafft.

Was haben Sie denn an Regeln geändert?

Zunächst einmal die enge Begleitung der Klubs durch die Liga, damit Überschüsse erzielt werden konnten. Zweitens werden wir ab der kommenden Saison die Eigenkapitalausstattung deutlich erhöhen. Die Klubs werden dann 250 000 Euro Eigenkapital nachweisen müssen. Bisher sind es 100 000 Euro.

Überfordern Sie damit kleinere Klubs?

Das sollte keinen Klub überfordern. Zudem haben sich die Klubs für diese Neuerung ausgesprochen und diese letztlich beschlossen. Und sollte es einen Klub tatsächlich überfordern, dann wäre er wohl nicht BBL-fähig.

Hui… natürlich darf jeder relative Begriffe wie „lang“ oder „kurz“ selbst definieren, aber die peinliche Insolvenz von Phoenix Hagen (Versagen in Hagen), bei der die BBL auch alles andere als eine gute Figur gemacht hat, liegt gerade EIN Jahr zurück. In 20 Jahren gab es 17 Mal entweder keine zwei sportlichen Absteiger oder keine zwei sportlichen Aufsteiger. Selbstkritik ist nicht die Sache des Herrn Dr. Holz. Aber in der Zukunft soll ja alles besser werden. Vielleicht. Hoffentlich. In dieser Saison könnte tatsächlich seit langer, langer Zeit mal wieder Unglaubliches passieren: Zwei sportliche Absteiger, zwei sportliche Aufsteiger! In anderen Ligen nennt man das Normalität.

Themenkomplex Ligaverkleinerung

Folgt daraus, dass Klubs mit einem eher geringen Etat raus und mehr Teams aus Metropolen in die BBL sollen?

Es geht nicht darum, kleinere Klubs durch die Hintertür aus der Liga zu drängen. Am Ende steigt man sportlich ab oder auf. Darum geht es. Wer die BBL-Bedingungen erfüllt, der ist herzlich willkommen. Natürlich wäre es im Sinne der gesamten Entwicklung wünschenswert, wenn mehr große Städte in die BBL drängen würden. Wichtig ist jedoch, dass die Mischung stimmt.

Ist mit diesem Ansatz auch die Verkleinerung der Liga vom Tisch?

Die Verkleinerung der Liga ist kein Thema.

Wird aber immer wieder zum Thema gemacht.

Für uns ist das kein Thema. Die 18er Liga ist festgeschrieben.

Wir haben alle gern in der Liga, aber wir wünschen uns schon mehr Teams aus großen Städten“ ist eine schwierige Aussage aus dem Mund eines Repräsentanten, der alle Clubs der Liga vertreten soll(te). Das regelt aber immer noch der sportliche Wettbewerb – und das ist auch gut so! „Festgeschrieben“ ist gar nichts! Auch nicht die Ligagröße. Die Gesellschafter = Vereine der BBL könnten jederzeit eine Änderung beschließen. Es gäbe sachlich gute Gründe für eine Verkleinerung, wie geringere Belastung der europäisch spielenden Teams (immerhin acht) oder Stärkung der zweiten Liga und Verkleinerung des sportlichen Abstands zwischen erster und zweiter Liga, aber aktuell gibt es unter den Gesellschaftern keine Mehrheit dafür. Das muss man in einem demokratischen System so akzeptieren!

Themenkomplex Ligastandards

Gibt es für die neue Saison, abgesehen von der Erhöhung der Eigenkapitalquote, weitere Veränderungen bei den Standards?

Die Hallengröße mit mindestens 3000 Zuschauern wurde letztmals 2002 verändert. Angesichts dieses Zeitraums ist es durchaus legitim, über eine Anpassung nachzudenken. Da gilt auch für den Mindestetat von zwei Millionen Euro, für Aufsteiger 1,6 Millionen. Aber so weit sind wir noch nicht. Wie bereits gesagt: Das sind Überlegungen, die möglicherweise irgendwann zum Tragen kommen könnten.

Nehmen wir als Beispiel die Tigers aus Tübingen, die wohl absteigen, aber vermutlich auch wieder aufsteigen wollen: Die hätten Probleme mit der Hallengröße.

Tübingen mit seiner kleinen Halle könnte zum Beispiel darüber nachdenken, Spiele in Stuttgart auszutragen,  um dadurch die rechnerische Zuschauerkapazität zu erhöhen. Der Mitteldeutsche BC ist heute schon in jeder Saison in Leipzig zu Gast, Bremerhaven zwei- bis dreimal in Bremen – und Gotha trägt alle Partien in der Messehalle in Erfurt aus. Manchmal müssen wir die Klubs zu ihrem Glück zwingen.

Nein, wir bezweifeln sehr stark, dass die Tigers aus Tübingen absteigen wollen, da wäre seitens des Verfassers ein genauerer Umgang mit der deutschen Sprache zu wünschen gewesen. Aber das ist hier ja nicht das Thema. Im Wesentlichen gehen wir bei diesem Komplex mit Herrn Dr. Holz d’accord. Ein Thema, mit dem man sich traditionell unbeliebt machen kann, aber es ist richtig, auch mal unbequeme Punkte anzusprechen. In der Vergangenheit hat jede Erhöhung von Standards wie Hallenkapazität oder Mindestetat immer zu einer Erhöhung des Gesamtniveaus der Liga geführt. So wird es auch in der Zukunft sein. Wenn sich die Liga im Gesamten entwickeln will, muss sie sich an den Zugpferden ausrichten, möglichst so, dass niemand auf der Strecke bleibt. Letztlich kann man aber auch nicht unbegrenzt Rücksicht nehmen. „Gezeter“ gab es bei jeder Erhöhung irgend eines Standards, der Untergang des (Basketball-) Abendlandes wurde regelmäßig herauf beschworen… und ist genauso regelmäßig ausgeblieben! Im Basketball sind Zuschauereinnahmen eine wesentliche Größe am Gesamtetat (im Gegensatz zum Fußball, wo z.B. bei Bayern München Einnahmen aus Eintrittsgeldern weniger als 3% am Gesamtetat ausmachen). Deshalb ist es heute schon schwierig, mit weniger als 3.000 Zuschauern den Mindestetat von 2.000.000 Euro zu stemmen. Es ist legitim, das Thema Hallenkapazität zumindest jetzt schon mal anzudenken. Wenn, dann wird die Umsetzung ja eh noch mindest fünf Jahre dauern.

Update

Mit dem heutigen 24. April hat die BBL einige Änderungen zu o.g. Punkten ab der Saison 2018/19 bzw. 2019/20 bekanntgegeben. In unserem Beitrag „Paukenschlag oder Schlag ins Wasser?“ beziehen wir dazu Stellung.

 

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