Schlagwort-Archive: Sebastian Machowski

hashtag playoffsbaby, 1st step Oldenburg

hashtag? Nein, gemeint ist kein Tag, an dem man den Duft bewusstseinserweiternder Kräuter inhaliert, sondern die sog. „Doppelkreuzmarkierung“ oder auch „Raute“ in den ebenfalls sog. „sozialen Medien“, bei denen man sich immer wieder fragt, was genau denn sozial an ihnen wäre. Tatsächlich sollen diese Doppelkreuzmarkierungen bei der Suche nach Beiträgen zu gleichen oder ähnlichen Themen helfen. Eines der meistverwendeten hashtags im Basketball-Umfeld ist aktuell #playoffsbaby. Ein untrügliches Zeichen, dass diese unmittelbar vor der Tür stehen. Also die Playoffs, nicht die Babies. Höchste Zeit, sich auch mal mit dem Playoffauftakt von Alba Berlin (Sonntag, 10.05., 20:15 Uhr, O2 world Berlin) zu befassen.

unvermeidlich: We are the champions!

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Playoffs in der MSH: Erinnerungen, Teil I

Die Saison 2013/2014 ist jetzt schon eine Denkwürdige. Schon lange hatten wir in Berlin keine Mannschaft mehr, die sich so sehr verausgabt, so bissig verteidigt und es schafft, die Emotionen auf das Publikum zu transportieren. Wettbewerbsübergreifend gab es nur eine einzige Heimniederlage, von 29 Heimspielen wurden 28 gewonnen! Nebenbei wurde, trotz finanzstarker Konkurrenz der „Pokal“ verteidigt. Und das beste soll nun kommen: Alba startet in die alles entscheidende Phase der Saison. Die Playoffs waren in den vergangenen Jahren meistens kein schöner Anblick. Seit dem Umzug in die Arena am Ostbahnhof gab es bereits drei Erstrunden-Aus, dazu eine bittere Halbfinal-Niederlage 2009. Einzig 2011 hatte die Mannschaft schon eine Hand am Pokal, bevor Bamberg mit zwei Dreiern das Spiel noch drehte. Playoffs, das waren in den letzten Jahren weitaus mehr Enttäuschungen, als Vorfreude und Jubel.

Dieses Jahr nährt sich jedoch die Hoffnung, dass es anders kommt. Die Mannschaft begeisterte bisher, selbst der Ausfall von Leon Radosevic sorgt nicht für Panik. Das Bauchgefühl sagt: Dieses Mal kann es endlich mal wieder eine lange Postseason werden!

Gekrönt wird die Vorfreude, durch den Playoff-Auftakt in der Max-Schmeling-Halle. Dachte jeder von einigen Monaten noch, das Eurocup-Spiel gegen Rom sei eine einmalige Sache und der Blick in die Vergangenheit müsste danach nicht mehr herausgeholt werden, führt der Weg im Mai nun also wieder nach Prenzlauer Berg. Einen schöneren Playoff-Auftakt könnte es nicht geben. So viele Schlachten wurden auf dem Parkett in der MSH geschlagen, zahlreiche Meisterschaften gewonnen. Aber es gab auch einige Tragödien, die wir auch nicht aussparen wollen, denn im Bezug auf Emotionen stehen die bitteren Niederlagen den glorreichen Siegen in nichts nach. Jedem Alba-Fan dürften ganz bestimmte Playoff-Serien als Erinnerung im Kopf herum schwirren, schließlich dürften ab 1997 die meisten Anhänger zum Verein gestoßen sein. Zeit also in Erinnerungen zu schwelgen und sich noch einmal an die aus unserer Sicht denkwürdigsten Serien um die Deutsche Meisterschaft in der MSH in drei Teilen zu erinnern … (hier geht es zu Teil II und Teil III sowie hier zur Umfrage nach DER emotionalsten Playoff-Serie schlechthin)
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Teamvorstellung: New Yorker Phantoms Braunschweig

Teamfoto New Yorker Phantoms Braunschweig; Quelle: (c) Phantoms Basketball Braunschweig GmbH
Teamfoto New Yorker Phantoms Braunschweig; Quelle: (c) Phantoms Basketball Braunschweig GmbH

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U20 Basketball-Länderspiel Deutschland-Türkei (51:48) – in Berlin, mit Berliner Beteiligung

Vorab

Am 16.06.2012 fand in der altehrwürdigen Carl-Schumann-Halle in Berlin-Lichterfelde das U20-Länderspiel Deutschland gegen die Türkei statt. Die Halle war voll, dass es voller nicht gegangen wäre, da hätte wirklich niemand mehr reingepasst, frühes Erscheinen sicherte (mir) gute Plätze. Schön, dass das Interesse an deutschem Nachwuchs-Basketball relativ groß ist, schade, dass die Veranstalter davon überrascht wurden und das Spiel nicht in eine größere Halle gelegt wurde, die es ja durchaus in Berlin, auch in Lichterfelde, gegeben hätte. So saßen die Zuschauer in 10er-Reihen auf dem blanken Parkett, aber Basketball-Fans sind hart im Nehmen. Unter den Zuschauern auch viele Jugendliche, vermutlich selbst Spieler in Berliner Vereinen, die mit Freikarten in die Halle kamen – sehr gute Entscheidung, denen das so anzubieten – und Spieler, Spielerinnen und Offizielle des Landesauswahlturniers der Jahrgänge 98/99. Außerdem so ziemlich jeder Berliner, der mal professionell einen Ball in der Hand hatte bzw. hat; Joey Ney, Mithat Demirel, Ademola Okulaja, Seb Machowski, Malte Ziegenhagen, Robert Kulawick, Joshiko Saibou uam. Also ein würdiger Rahmen für ein U20-Länderspiel, auch wenn die Halle etwas größer hätte sein dürfen. U20 Basketball-Länderspiel Deutschland-Türkei (51:48) – in Berlin, mit Berliner Beteiligung weiterlesen