Schlagwort-Archive: Ratiopharm Ulm

„American Football“ mit Quarterback Sikma – Ulm vs Alba

Am Samstag, 20.10.2018, 20 Uhr, wird Alba Berlin, deren Spielweise der Ulmer Coach Leibenath mit „American Football“ vergleicht, zum ersten mal in der aktuellen BBL-Saison auswärts antreten müssen. Bei ratiopharm Ulm soll die bis jetzt noch weiße Weste in nationalen Wettbewerben keinen Fleck bekommen und die Punkte von der Donau entführt werden. Die Berliner, die nach dem Erfolg am Mittwoch im Eurocup beim 11-maligen französischen Meister Limoges CSP direkt über Paris und Stuttgart nach Ulm gereist sind, werden dabei weiterhin auf die Center Dennis Clifford und Johannes Thiemann sowie Guard Joshiko Saibou verzichten müssen. Die Gastgeber, die am Dienstag ebenfalls noch im Eurocup aktiv waren und gegen AS Monaco eine 65-75 Heimniederlage hinnehmen mussten, werden eventuell ohne Javonte Green nach einer Augapfelprellung auskommen müssen.

Für 2 Stunden wird die freundschaftliche Beziehung zwischen den Ulmer und Berliner Fans - besonders wenn es gegen den "Lieblingsgegner" Bayern München geht - am Samstag ruhen müssen.
Für 2 Stunden wird die freundschaftliche Beziehung zwischen den Ulmer und Berliner Fans – besonders wenn es gegen den „Lieblingsgegner“ Bayern München geht – am Samstag ruhen müssen. Foto: Maximilian Reuss

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10 Jahre O2 World / MBA – 10 Meilensteine, pt 2

O2-World / Photo: Benjamin Moser
O2-World / Photo: Benjamin Moser

Vor genau 10 Jahren, d.h. am 21.09.2009 startete ALBA Berlin in eine neue Ära. Der Schritt in die neue, hochmoderne Arena in der Nähe des Ostbahnhofs – durchaus vorab kontrovers diskutiert – sollte den damals Vorzeigeverein des deutschen Basketballs auf ein neues level hieven. Nicht alle Vorstellungen gingen auf, noch wurde keine Meisterschaft gewonnen, aber es gab trotzdem große Dramen und grandiose Siege. Wir haben die unserer Meinung nach zehn größten Meilensteine der letzten zehn Jahre noch ein mal in Erinnerung gerufen und zum Abschluß könnt ihr entscheiden, welches DAS Ereignis für euch in der neuen Halle war …  10 Jahre O2 World / MBA – 10 Meilensteine, pt 2 weiterlesen

Spiel verloren, Herzen gewonnen

Knapp am Titel vorbei; Blech statt Gold für Alba Berlin
Knapp am Titel vorbei; Blech statt Gold für Alba Berlin

Alba Berlin hat am Wochenende das Pokalfinale gegen den FC Bayern München Basketball knapp verloren und steht mit leeren Händen da, so die schnöden Fakten. Nicht ganz mit leeren Händen. Gewonnen wurde etwas, was sich nicht in Punkten und Titeln bemessen lässt. Sympathie. Wer vorher noch nicht Fan dieses Teams war, wurde es durch eine mitreißende Leistung und Attribute wie Spielfreude, Leidenschaft, Einsatz und Wille.

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Auftakt nach Maß, Alba Berlin gewinnt in Ulm

Matchwinner für Alba Berlin im ersten Saisonspiel bei Ratiopharm Ulm Foto: (c) Alba Berlin
Matchwinner für Alba Berlin im ersten Saisonspiel bei Ratiopharm Ulm
Foto: (c) Alba Berlin

Alba Berlin ist mit einem 72-68 Auswärtssieg bei Ratiopharm Ulm erfolgreich in die neue Saison der Basketball-Bundesliga gestartet. Nach einer holprigen Saisonvorbereitung mit Verletzungen und fehlenden Spielern (wir betrachteten die Saisonvorbereitung mit einer Mischung aus Skepsis und Hoffnung) kam dieser Erfolg beim Sieger der Hauptrunde der vergangenen Saison überraschend, war aber durchaus verdient. Stärkster Berliner war dabei der litauische Nationalspieler Marius Grigonis (23), der 20 Punkte bei nur einem einzigen Fehlwurf erzielte. Forward Luke Sikma verpasste mit 9 Punkten und 10 Rebounds nur knapp ein double-double. Auftakt nach Maß, Alba Berlin gewinnt in Ulm weiterlesen

Attraktive Gegner für Alba Berlin im Eurocup 2017/18

 

Es gibt Tage, da lief es schon mal schlechter für Alba Berlin, als am 14. Juni 2017. Nach der viel beachteten Verpflichtung eines der erfolgreichsten und renommiertesten Trainers im europäischen Basketball, Alejandro „Aíto“ Garcia Reneses – zu diesem Thema hier unser ausführliches Interview mit Sportdirektor Himar Ojeda über den neuen Coach – folgte am Nachmittag gleich noch eine weitere sehr positive Nachricht: Alba Berlin wird in der Saison 2017/18 eines von 24 Teams sein, die am nach der Euroleague zweithöchsten europäischen Wettbewerb, dem Eurocup, teilnehmen.

In mehrerer Hinsicht ist das eine gute Nachricht. Zum Einen macht die Teilnahme am Eurocup den Berliner Traditionsverein attraktiv für Spieler, die sich auf der europäischen Bühne zeigen wollen. Zum anderen bietet es den Berliner Fans einen hochkarätig besetzten Wettbewerb, der starke und namhafte Gegner in die deutsche Hauptstadt bringt. Und das mit einer bei nur 24 Teilnehmern sehr hohen qualitativen Dichte. Attraktive Gegner für Alba Berlin im Eurocup 2017/18 weiterlesen

Viel Input und leere Hände

Bereits vor Wochen kursierten die ersten Gerüchte, nun ist es wahr geworden: Ismet Akpinar wechselt nach vier Jahren in Berlin zur BBL-Konkurrenz aus Ulm. Erschreckend genug, dass Alba nach Bamberg und München bei der Spielerakquise hinter Ulm zurückfällt. Weitaus schlimmer ist allerdings, das unfassbar schlechte Timing des Abgangs. Ein Kommentar.

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weekend roundup 08-17, JBBL, RLN, BBL, ProB, NBBL

An dieser Stelle möchten wir euch – möglichst jede Woche – einen Überblick darüber verschaffen, wie das Wochenende so für die Teams von Alba Berlin bzw. Kooperationspartner Lok Bernau verlaufen ist. Wir schauen dabei, sofern gespielt, auf die Ergebnissse in den Nachwuchs-Bundesligen JBBL und NBBL, die Regionalliga Nord, wo Alba Berlins 2. Mannschaft aktiv ist, die 2. Basketball-Bundesliga, ProB, mit Kooperationspartner Lok Bernau und last but not least natürlich die BBL mit den Profis von Alba. weekend roundup 08-17, JBBL, RLN, BBL, ProB, NBBL weiterlesen

Talk of the week, part III-16

talkoftheweek

Es ist off-season, die schlimmste Zeit für einen Basketball-Fan, da es vermeintlich keine Spiele gibt, es sei denn, man bewegt sich selbst auf den Freiplatz und wirft ein paar Körbe. Trotzdem ist die off-season eine spannende Zeit, denn genau jetzt werden bzw. teils wurden schon die Weichen für die neue Saison gestellt. Die ersten Entscheidungen bei unserem Verein und bei der Konkurrenz, die den Erfolg der kommenden Saison maßgeblich beeinflussen können. Außerdem sind die diversen Nationalmannschaften aktiv. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen wollen wir für euch übersichtlich die Dinge zusammen fassen, die in der abgelaufenen Woche so bei Alba und drumherum, also bei der Konkurrenz, passiert sind.

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Talk of the week, part II-16

talkoftheweek

Es ist off-season, die schlimmste Zeit für einen Basketball-Fan, da es vermeintlich keine Spiele gibt, es sei denn, man bewegt sich selbst auf den Freiplatz und wirft ein paar Körbe. Und in diesem Jahr war die Season nach einem ernüchternden 0-3-Viertelfinal-Aus gegen die Fraport Skyliners bereits am 14.05.2016 und somit deutlich früher als gewöhnlich off. Früher als von Team, Staff und Fans erwartet. Trotzdem ist die off-season eine spannende Zeit, denn genau jetzt werden die Weichen für die neue Saison gestellt. Es fallen Entscheidungen und Vorentscheidungen bei unserem Verein und bei der Konkurrenz, die den Erfolg der kommenden Saison maßgeblich beeinflussen können. Außerdem sind die diversen Nationalmannschaften aktiv. Ein mal pro Woche wollen wir für euch übersichtlich die Dinge zusammen fassen, die in der abgelaufenen Woche so bei Alba und drumherum, also bei der Konkurrenz, passiert sind.

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Top4 in Ulm – recap JBBL day 1

Seit vielen Jahren ermitteln die Jugend- und Nachwuchs-Basketball-Bundesliga die deutschen Titeltraeger der U16 (JBBL) und U19 (NBBL) in Form eines sog. Top4 Turniers an verschiedenen Standorten Deutschlands – 2016 im schwaebischen Ulm – und seit fast so vielen Jahren sind wir von alba-insie mit dabei. So auch in Ulm und am Samstag Vormittag machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein vom Ulmer Stadtzentrum auf zur altehrwuerdigen Kuhberghalle – nach einer Stunde Fussmarsch waren die Mienen nicht mehr ganz so strahlend. Vier Spiele der JBBL und NBBL lagen vor uns.

JBBL Spiel 1 – Metropol Baskets Ruhr vs Eintracht Frankfurt

Metropol vs Frankfurt
Metropol vs Frankfurt

Nach einem lockeren Auftakt in den ersten Minuten in denen Forward Moritz Plescher (Metropol) und Guard Jim Gietz (Frankfurt) mit Dreiern dem Spiel fuer ihre jeweiligen Farben Akzente setzten, verflachte nach 5 Minuten das Spiel und Verteidigung und Fehler dominierten das Spiel, keinem der Teams gelang es ueber 5 Minuten nur ein einziges Mal erfolgreich abzuschliessen. Dank besserer Viertelpause. Auch der zweite Abschnitt setzte sich so fort, wie der erste begonnen hatte, mit viel Kampf und wenig gelungenenAktionen. Es hat in der Geschichte des Top4 schon das eine oder andere Spiel auf hoeherem sportlichen Niveau gegeben. Bei Metropol lief fast alles ueber Plescher, der sich aber immer wieder gut durchsetzen konnte, Frankfurt war da breiter aufgestellt.

Nach der Pause wurde das Spiel dann offensiver. Metropol war zwar physisch staerker, konnte die grosse Ueberlegenheit am Brett jedoch nicht in Punkte umsetzen, Frankfurt etwas schneller, smarter, treffsicherer und konnte nach und nach das Spiel besser kontrollieren und zum Ende des dritten Viertels in Fuehrung gehen. Frankfurts Spielweise wirkte alles in allem etwas reifer und technisch sauberer. Metropol liess ein paar Freiwuerfe liegen, Frankfurt griff sich ein paar schwere Rebounds und traf die wichtigen Wuerfe. Frankfurt traf seine Dreier durch Litzbach (2) und Aufbauspieler Gietz (1), die Metropol Baskets in dieser Phase nicht. So konnten sie sich bis eine Minute vor Spielende auf 8 Punkte absetzen, jedoch es einer der wenigen Metropol-Dreier noch mal spannender. Eine ruhige Hand  an der Freiwurflinie und etwas Glueck bei loose balls hielten den Vorsprung konstant … bis Metropol per Dreier 25 Sekunden vor Schluss auf 4 verkuerzte und Frankfurt dann auch Nerven an der Linie zeigte und beide Wuerfe vergab. Metropol hatte die Chance auf ein one possession game, vergab aber ebenfalls beide Wuerfe und so aenderte sich am knappen, aber verdienten Sieg der Hessen nichts mehr.  Nur 25 Punkte in der zweiten Halbzeit waren fuer die natuerlich enttaeuschten Jungs der Metropol Baskets zu wenig.

Ratiopharm Ulm vs TusLi Berlin 74-61 (36/33)

Metropol vs Frankfurt

Im zweiten Halbfinale der JBBL sollten die beiden designierten Titelfavoriten Ratiopharm und TuS Lichterfelde Berlin aufeinander treffen. Beide Teams wahren im doppelten Wortsinne ausgezeichnet. Zunaechst aufgrund ihrer grossen sportlichen Dominanz im bisherigen Saisonverlauf, aber auch im engeren Wortsinn. Ulms Coach Zoltan Nagy wurde zum besten Coach der JBBL gewaehlt, von TusLi wurde Hendrik Drescher als MVP und Jonas Matisseck als bester Verteidiger ausgezeichnet.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Gastgeber, die sich schnell mit 5 – 0 absetzten und den Gegner fast 4 Minuten bei 0 Punkten hielten. Langsam fing sich jedoch TusLi zumindest offensiv und konnte verkuerzen, defensiv spielten sie taktisch jedoch nicht klug und Ulm kam immer wieder back door zu leichten Punkten. Zudem unterliefen Aufbauspieler Cavalar einige Unsicherheiten. Durch den kaum zu stoppenden Drescher blieb das Spiel jedoch knapp, immer Ulm knapp vor. Durch einen der seltenen Dreier konnte sich Ulm 2 Minuten vor der Pause erstmals knapp mit 5 Punkten absetzen und davon 3 mit in die Halbzeitpause nehmen.

Auch in der zweiten Halbzeit lief der Ball bei den Gastgeber besser und variabler, TusLi versuchte es zu viel ueber Drescher und Matisseck, gerade ersterem gelang es immer seltener gegen seinen Gegenspieler Fazekas durchzusetzen und zwangslaeufig wuchs der Ulmer Vorsprung bis auf ueber 10 Punkte an und spiegelte zu diesem Zeitpunkt auch die spielerischen Verhaeltnisse wieder. Durch zwei, drei gute Verteidigungssequenzen und einen Dreier von Matisseck vorne konnten die Gaeste den Rueckstand bis zur letzten Pause auf -8 verkuerzen. Per and one brachte Ulm den Vorsprung gleich wieder in den zweistelligen Bereich. Die Berliner hatten sichtlich Probleme mit dem aggressiven Druck der Schwaben auf den ballfuehrenden Spieler und fanden kaum Moeglichkeiten, dagegen zu punkten. Der Aufbau brachte zu selten effektive Systeme ans laufen, wenn er nicht schon vorab den Ball verlor. Hendrik Drescher war offensiv der effektivste Berliner, defensiv unterliefen ihm jedoch auch einige Aussetzer bei der pick and roll Defense und bei Hilfen. Der Vorsprung der Gastgeber pendelte sich bei 10 Punkten ein und sollte so bis in die Schlussphase so bleiben. TusLi konnte zwar nochmals auf 6 verkuerzen, aber die Ulmer fanden auch da eine Antwort. Schnelle Wuerfe, schnelle Fouls der Berliner sowie viele Freiwuerfe der Ulmer, aenderten nichts mehr am Ergebnis und am verdienten Sieg der Ulmer. Die Berliner mussten im letzten Saisonspiel die einzige Niederlage verkraften, weil sie gegen den Druck der Ulmer zu selten effektive Systeme aufziehen konnten.

Im Finale trifft nun der Gastgeber ratiopharm Ulm auf die Eintracht aus Frankfurt und hat mit der Leistung vom heutigen Spiel sicher gute Chancen auf den Titel.