Schlagwort-Archive: Niels Giffey

In Rekordzeit komplett – ein Blick auf den neuen Kader von Alba Berlin

Der Kader von Alba Berlin für die Saison 2018-19 Grafik (c): Alba Berlin
Der Kader von Alba Berlin für die Saison 2018-19
Grafik (c): Alba Berlin

Am 23.07.2018 verkündete ALBA Berlin nach der Verlängerung des Vertrages mit point guard Peyton Siva: Alles fertig, der Kader steht! Es dürften sich nur sehr, sehr alte Menschen daran erinnern, dass der Kader einmal früher komplett war. Auf jeden Fall, der richtige Moment, mal einen Blick darauf zu werfen, inwieweit sich der Kader trotz weniger Neuverpflichtungen verändert hat und auf welche Weise. In Rekordzeit komplett – ein Blick auf den neuen Kader von Alba Berlin weiterlesen

Im Gespräch mit Himar Ojeda (pt 3) … über Zukünftiges

men at work: Ojeda und Baldi in der MBA
men at work: Ojeda und Baldi in der MBA

Im ersten Teil unserer Interview-Reihe mit Alba Berlins Sportdirektor Himar Ojeda haben wir ihn noch etwas näher vorgestellt, es ging um Persönliches. Im zweiten Teil haben wir uns dann mit der Aufarbeitung der abgelaufenen Saison – Vergangenes – beschäftigt. In einer logischen chronologischen Abfolge soll nun im dritten Teil um Zukünftiges gehen, also die bevorstehende lange Offseason mit wichtigen Entscheidungen und um eine kommende Saison, in der der Trendpfeil wieder nach oben zeigen soll.

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Talk of the week, 24-2017

talkoftheweek

 

Es ist off-season, Basketball bewegt sich von drinnen nach draußen, in den professionellen Basketball-Ligen Europas sind die Entscheidungen gefallen, dafür läuft der Ball und Schweiß auf den Freiplätzen von Sylt bis Sonthofen, von Görlitz bis Isenbruch. Trotzdem ist die off-season eine spannende Zeit, denn genau jetzt werden bzw. teils wurden schon die Weichen für die neue Saison gestellt. Die ersten Entscheidungen bei unserem Verein und bei der Konkurrenz fallen, die den Erfolg der kommenden Saison maßgeblich beeinflussen können. Außerdem sind die diversen Nationalmannschaften aktiv. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen wollen wir für euch übersichtlich die Dinge zusammen fassen, die in der abgelaufenen Woche so bei Alba und drumherum, bei der Konkurrenz und ganz allgemein im Basketball passiert sind.

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The class of 09 – es schließt sich ein Kreis für Saibou

NBBL Meister 2009, Alba Berlin, mittendrin: Joshiko Saibou; Foto (c): NBBLNBBL Meister 2009, Alba Berlin, mittendrin: Joshiko Saibou; Foto (c): NBBL

Joshiko Saibou (27) kehrt zurück in seine Heimatstadt Berlin! So die schlichte Schlagzeile, die inzwischen keine news mehr. Diese Verpflichtung für die nächsten 2 Jahre ist aber in mehrerer Hinsicht interessant, enthält sie doch eine Menge Symbolik … und mehr als das. Es schließt sich ein Kreis. Nein, eigentlich ist das Bildnis vom Kreis falsch, denn im Kreis findet keine Entwicklung statt, die es beim gebürtigen Kölner ohne jeden Zweifel in den letzten Jahren gab. Eher ist es eine Spirale, Joshiko Saibou ist an der gleichen Stelle angekommen, wie vor 6 Jahren, jedoch ein, zwei level bzw. Windungen weiter oben.  The class of 09 – es schließt sich ein Kreis für Saibou weiterlesen

Faszination March Madness, verrückte Welt, Wieso, Weshalb, Warum?

March Madness und ein Berliner mittendrin
March Madness und ein Berliner mittendrin

Das Mutterland des Basketballs spielt gerade verrückt! Es ist „March Madness„, ein Begriff, der für die Playoffs im Basketball der NCAA steht. Die National Collegiate Athletic Association (NCAA), ist die Dachorganisation die den Universitätssport – nicht nur im Basketball, sondern in 22 weiteren Sportarten – organisiert. Wenn der Deutsche an Universitätssport denkt, denkt er an Schulturnhallen und 300 Zuschauer, in den USA ist das eine komplett andere Nummer. Was die Faszination des Ganzen ausmacht, was den March so mad macht, wollen wir ergründen und einen Blick auf den Berliner mittendrin, Moritz Wagner (19), werfen. Zudem haben wir Spieler dazu befragt, die sich damit auskennen:   Niels Giffey, zwei Mal Titelträger mit der University of Conneticut (UConn) 2011 und 2014, und Peyton Siva, der die Cardinals der University of Louisville zwei Mal ins Top Four führte und 2013 Champion wurde.  Faszination March Madness, verrückte Welt, Wieso, Weshalb, Warum? weiterlesen

Achterbahn, eine Saisonhälfte wie Herbstwetter (2/2)

Im ersten Teil unseres Rückblicks auf die erste Saisonhälfte von Alba Berlin hatten wir uns mit der Saisonvorbereitung und den Monaten Oktober und November beschäftigt, wahrlich nicht die beste Phase der Berliner. Nun wird es aber freundlicher, versprochen, es geht in den Dezember, der nicht nur ausschließlich Siege, sondern auch die Highlights in Vilnius und zum grande finale gegen Oldenburg brachte. Zudem beleuchten wir die statistischen Werte der ersten Monate in der BBL und im Eurocup … Achterbahn, eine Saisonhälfte wie Herbstwetter (2/2) weiterlesen

Achterbahn, eine Saisonhälfte wie Herbstwetter (1/2)

blau-gelbe Achterbahnfahrt
blau-gelbe Achterbahnfahrt

Die Zeit zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr ist bekanntlich die Hochsaison für Rückblicke jeglicher noch so skurriler Art. Bei Alba Berlin fällt der Jahreswechsel zusammen mit dem Ende der ersten Hälfte der Saison 2016/17. Grund genug, mal auf eine außerordentlich wechselhafte Hinrunde in der BBL und im Eurocup zurück zu schauen. Eine Achterbahn beschreibt das ständige Auf und Ab in kurzen Abständen – nicht nur – auf dem Rummel. Daran erinnerten auch die ersten dreieinhalb Monate von Alba Berlin in der Saison 2016/17. Oder in anderen Worten: Die Leistungen von Alba Berlin gingen mit dem wechselhaften Herbstwetter absolut d’accord.

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if_then_else? – Fazit und weiterer Weg im Eurocup

Ahmet Caki, noch kritischer Blick trotz erfolgreicher Qualifikation
Ahmet Caki, noch kritischer Blick trotz erfolgreicher Qualifikation

Wenn am Mittwoch in der Eurocup Gruppe B der BC Chimki auf die Bilbao Basket trifft, hat Alba Berlin zum Einen spielfrei und – das ist bedeutend erfreulicher – hat bereits die zweite Runde des zweithöchsten europäischen Wettbewerbs erreicht. Damit hat man ein Ziel für die aktuelle Saison bereits erreicht. Wir ziehen hier ein Fazit der Vorrunde und rechnen mal kurz durch, auf welche Gegner die Berliner Basketballer unter welchen Konstellationen in der zweiten Runde treffen könnte. if_then_else? – Fazit und weiterer Weg im Eurocup weiterlesen

Die K-Frage(n) … nach den ersten 10 Spielen von Alba Berlin

Alba Berlin hat seine 10 ersten Spiele der Saison hinter sich, es dabei auf eine ausgeglichene Bilanz von fünf Siegen und fünf Niederlagen gebracht – und liegt damit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Mit dem Auswärtssieg in Bilbao gab es nur einen positiven Ausreißer nach oben, einige Ergebnisse im Bereich dessen, was zu erwarten war (Bonn, Jena, Göttingen, Fuenlabrada, München, Ulm, Moskau) aber auch schon Niederlagen, die man klar als Enttäuschung ansehen muss. Eine Heimniederlage gegen Frankfurt und auswärts in Bayreuth entsprechen nicht dem eigenen Anspruch des Hauptstadtclubs. Nach nur sieben Spieltagen in der nationalen Liga hat man bereits vier Niederlagen auf dem Konto – so viele, wie bis vor wenigen Jahren noch nach der kompletten Hauptrunde. Hysterie hilft da so wenig weiter wie das Schönreden des aktuellen Zustandes, aber wenn man sich die Situation möglichst objektiv betrachtet, fällt auf, dass einige der Probleme mit K beginnen. Wir haben uns 10 dieser K-Fragen gestellt und lassen dabei auch Spieler (Peyton Siva) und den Coach Ahmet Caki zu Wort kommen.

Zu viel Platz für die Gegner unter Albas Körben wie hier gegen den BC Chimki
Zu viel Platz für die Gegner unter Albas Körben wie hier gegen den BC Chimki

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„Silberhochzeit“ an der Basis

ALBA meets ALBA
ALBA meets ALBA

Seit 25 Jahren dauert inzwischen die „Ehe“ zwischen „einem der zehn größten Unternehmen in der Recycling-Branche“, so Dr. Axel Schweitzer, CEO der ALBA Group, und dem Basketballverein ALBA Berlin. Der Begriff ALBA steht nach nun über 25 Jahren – lt. Dr. Schweitzer die längste Sponsor-Partnerschaft im deutschen Profisport – absolut für Basketball, wird mit dem orangen Leder assoziiert. So sehr, dass Schweitzer oft erklären muss, dass er doch für das Recycling-Unternehmen steht. Bei diesem ist es gute Tradition, dass jeder Spitzen-Manager, zu Beginn der Tätigkeit einmal an der Basis mitarbeiten muss, mal auf einem Müllwagen mitfahren soll, um zu sehen, wie die Arbeit an der Basis abläuft, das Wesen des Unternehmens kennen lernt. Dieser Einblick sollte auch den Profis des Basketballteams verschafft werden und so hatte Schweitzer diese zum Lokaltermin auf den Schrottplatz an der Spandauer Nonnendammallee eingeladen. 

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