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Sommer Spezial: Gesprächsserie mit ALBA Berlins Sportdirektor Himar Ojeda, Teil 5

Zum Ende der Offseason und zu Beginn der heißen Phase der Vorbereitung auf die neue Saison, haben wir uns einer guten Tradition folgend mit ALBA Berlins Sportdirektor Himar Ojeda (45) getroffen. Der Spanier, der auf eine langjährige Karriere als Coach, Sportdirektor, Spieleragent und Direkt für internationales Scouting des NBA-Teams Atlanta Hawks zurückblicken kann, lenkt seit Mitte 2016 die Geschicke des Berliner Basketballvereins entscheidend mit und kann kompetent Auskunft zu vielen Fragen geben, gerade auch über das aktuelle Tagesgeschäft hinaus. Deshalb war es wieder ein Vergnügen, lange mit ihm über ALBA Berlin in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, nationale und internationale Tendenzen im Basketball oder auch das konzeptionell wichtige Thema der Entwicklung von Nachwuchsspielern zu diskutieren.

Im ersten Teil ging es um Persönliches und die Verpflichtungen des Sommers , im zweiten um Tendenzen in der BBL und Europa und Albas Reaktionen darauf, im dritten um das Für und Wider der Euroleague und im vierten um Erwartungen für die kommende Saison, den neuen Pokalmodus und die BBL als zukünftig größte Liga Europas bzw. die möglicherweise optimale Teilnehmerzahl. Zum Abschluß soll es nun noch einmal lang und breit um den Nachwuchs-Basketball in Berlin, Deutschland und den USA sowie Tendenzen bei der Entwicklung von Talenten gehen. Beschließen werden wir die Interview-Serie mit einem Ausblick, wo Himar Ojeda Alba Berlin in ein paar Jahren sieht.  Sommer Spezial: Gesprächsserie mit ALBA Berlins Sportdirektor Himar Ojeda, Teil 5 weiterlesen

The class of 09 – es schließt sich ein Kreis für Saibou

NBBL Meister 2009, Alba Berlin, mittendrin: Joshiko Saibou; Foto (c): NBBLNBBL Meister 2009, Alba Berlin, mittendrin: Joshiko Saibou; Foto (c): NBBL

Joshiko Saibou (27) kehrt zurück in seine Heimatstadt Berlin! So die schlichte Schlagzeile, die inzwischen keine news mehr. Diese Verpflichtung für die nächsten 2 Jahre ist aber in mehrerer Hinsicht interessant, enthält sie doch eine Menge Symbolik … und mehr als das. Es schließt sich ein Kreis. Nein, eigentlich ist das Bildnis vom Kreis falsch, denn im Kreis findet keine Entwicklung statt, die es beim gebürtigen Kölner ohne jeden Zweifel in den letzten Jahren gab. Eher ist es eine Spirale, Joshiko Saibou ist an der gleichen Stelle angekommen, wie vor 6 Jahren, jedoch ein, zwei level bzw. Windungen weiter oben.  The class of 09 – es schließt sich ein Kreis für Saibou weiterlesen

weekend roundup 12-17, JBBL, RLN, BBL, ProB, NBBL

An dieser Stelle möchten wir euch – möglichst jede Woche – einen Überblick darüber verschaffen, wie das Wochenende so für die Teams von Alba Berlin bzw. Kooperationspartner Lok Bernau verlaufen ist. Wir schauen dabei, sofern gespielt, auf die Ergebnissse in den Nachwuchs-Bundesligen JBBL und NBBL, die Regionalliga Nord, wo Alba Berlins 2. Mannschaft aktiv ist, die 2. Basketball-Bundesliga, ProB, mit Kooperationspartner Lok Bernau und last but not least natürlich die BBL mit den Profis von Alba. weekend roundup 12-17, JBBL, RLN, BBL, ProB, NBBL weiterlesen

weekend roundup 11-17, JBBL, RLN, BBL, ProB, NBBL

 

An dieser Stelle möchten wir euch – möglichst jede Woche – einen Überblick darüber verschaffen, wie das Wochenende so für die Teams von Alba Berlin bzw. Kooperationspartner Lok Bernau verlaufen ist. Wir schauen dabei, sofern gespielt, auf die Ergebnissse in den Nachwuchs-Bundesligen JBBL und NBBL, die Regionalliga Nord, wo Alba Berlins 2. Mannschaft aktiv ist, die 2. Basketball-Bundesliga, ProB, mit Kooperationspartner Lok Bernau und last but not least natürlich die BBL mit den Profis von Alba. weekend roundup 11-17, JBBL, RLN, BBL, ProB, NBBL weiterlesen

NBBL-Playoffauftakt, Goliath gegen David.

Auftakt der NBBL-Playoffs; Foto: (c) albaberlin.de
Auftakt der NBBL-Playoffs; Foto: (c) albaberlin.de

Der Nachwuchs von Alba Berlin, genauer gesagt das U19 Team in der Nachwuchs Basketball Bundesliga, ist schon einen Schritt weiter als die Profis. Für die beginnt nämlich die sog. „5. Jahreszeit“ des Basketballs, die Playoffs. Die Zeit, für die man als Basketballer lebt, auf die man die gesamte Saison hinfiebert, nur noch Entscheidungsspiele – Siegen oder Fliegen! Erst da entscheidet sich, ob eine Saison erfolgreich war, man kann nach einer gebrauchten Hauptrunde mit guten Playoffs noch die Saison retten, man kann genauso aus guter Ausgangsposition noch versagen. Alba Berlins U19 startet jedoch mit der bestmöglichen Ausgangsposition in die Playoffs, Platz 1 nach der Hauptrunde und trifft in der ersten Runde auf die gleichaltrige Konkurrenz des BBT Göttingen. NBBL-Playoffauftakt, Goliath gegen David. weiterlesen

weekend roundup 10-17, JBBL, RLN, BBL, ProB, NBBL

An dieser Stelle möchten wir euch – möglichst jede Woche – einen Überblick darüber verschaffen, wie das Wochenende so für die Teams von Alba Berlin bzw. Kooperationspartner Lok Bernau verlaufen ist. Wir schauen dabei, sofern gespielt, auf die Ergebnissse in den Nachwuchs-Bundesligen JBBL und NBBL, die Regionalliga Nord, wo Alba Berlins 2. Mannschaft aktiv ist, die 2. Basketball-Bundesliga, ProB, mit Kooperationspartner Lok Bernau und last but not least natürlich die BBL mit den Profis von Alba. weekend roundup 10-17, JBBL, RLN, BBL, ProB, NBBL weiterlesen

weekend roundup 08-17, JBBL, RLN, BBL, ProB, NBBL

An dieser Stelle möchten wir euch – möglichst jede Woche – einen Überblick darüber verschaffen, wie das Wochenende so für die Teams von Alba Berlin bzw. Kooperationspartner Lok Bernau verlaufen ist. Wir schauen dabei, sofern gespielt, auf die Ergebnissse in den Nachwuchs-Bundesligen JBBL und NBBL, die Regionalliga Nord, wo Alba Berlins 2. Mannschaft aktiv ist, die 2. Basketball-Bundesliga, ProB, mit Kooperationspartner Lok Bernau und last but not least natürlich die BBL mit den Profis von Alba. weekend roundup 08-17, JBBL, RLN, BBL, ProB, NBBL weiterlesen

Vier gewinnt … Investition in die Zukunft

hundt1Alba Berlin hat in diesem Sommer gleich vier Spieler verpflichtet. Die fantastischen Vier sind Bennet Hundt, Hendrik Drescher, Jonas Mattisseck und Jonathan Malu. Diese sollen in fernerer oder näherer Zukunft das Profiteam der Berliner verstärken, sind zunächst aber – zumindest in drei von vier Fällen – als Investitionen in die Zukunft zu betrachten. Es sind strategische Entscheidungen, talentierten Nachwuchs langfristig zu binden. Bennet Hundt (18), Hendrik Drescher (16) und Jonas Mattisseck (16) gehören zu den hoffnungsvollsten deutschen Talenten ihres Jahrgangs und werden zunächst noch Alba Berlins Leistungsteams in Nachwuchsbereich verstärken. (Etwas anders liegt der Fall beim 23-jährigen Johnathan Malu). Diese jungen Spieler stehen noch nicht so im Fokus der Öffentlichkeit, aber Alba Berlin besteht eben bei weitem aus mehr, als den 12 Spielern des Profi-Kaders. Solche Spieler, die noch nicht so im Rampenlicht stehen, wollen wir euch in loser Folge bei alba-inside vorstellen.  Vier gewinnt … Investition in die Zukunft weiterlesen

Think Big! – Talent unter Albas Körben

Bogdan Radosavljevic - Talent unter Albas Körben
Bogdan Radosavljevic – Talent unter Albas Körben

Alba Berlin hat für die nächsten drei Jahre das deutsche Center-Talent Bogdan Radosavljevic (22) verpflichtet. Das Mitglied der A2-Nationalmannschaft, das auch zum erweiterten Kader des A-Teams gehört, spielte in den letzten drei Jahren für den Bundesligisten Walter Tigers Tübingen, im letzten Jahr in der starting five und erzielte dabei durchschnittlich 9,4 Punkte und 4,4 Rebounds. Im Nachwuchsbereich gehörte Alba Berlins Neuzugang zu den dominierenden Spielern und durchlief auch die U-Nationalmannschaften. Albas neuer headcoach Ahmed Caki attestiert dem jungen Center „Einsatzbereitschaft, Spielfreude und ein großes Potenzial„, Radosavljevic selbst verrät, dass „bei Alba zu spielen, schon immer mein Wunsch“ war. Ach! Das war ja noch nie bei einem Spieler anders … Der neue Alba-Spieler hat eine interessante Vita und trotz jungen Alters schon einige Meriten, die wir euch vorstellen möchten. Think Big! – Talent unter Albas Körben weiterlesen

Top4 in Ulm – recap JBBL day 1

Seit vielen Jahren ermitteln die Jugend- und Nachwuchs-Basketball-Bundesliga die deutschen Titeltraeger der U16 (JBBL) und U19 (NBBL) in Form eines sog. Top4 Turniers an verschiedenen Standorten Deutschlands – 2016 im schwaebischen Ulm – und seit fast so vielen Jahren sind wir von alba-insie mit dabei. So auch in Ulm und am Samstag Vormittag machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein vom Ulmer Stadtzentrum auf zur altehrwuerdigen Kuhberghalle – nach einer Stunde Fussmarsch waren die Mienen nicht mehr ganz so strahlend. Vier Spiele der JBBL und NBBL lagen vor uns.

JBBL Spiel 1 – Metropol Baskets Ruhr vs Eintracht Frankfurt

Metropol vs Frankfurt
Metropol vs Frankfurt

Nach einem lockeren Auftakt in den ersten Minuten in denen Forward Moritz Plescher (Metropol) und Guard Jim Gietz (Frankfurt) mit Dreiern dem Spiel fuer ihre jeweiligen Farben Akzente setzten, verflachte nach 5 Minuten das Spiel und Verteidigung und Fehler dominierten das Spiel, keinem der Teams gelang es ueber 5 Minuten nur ein einziges Mal erfolgreich abzuschliessen. Dank besserer Viertelpause. Auch der zweite Abschnitt setzte sich so fort, wie der erste begonnen hatte, mit viel Kampf und wenig gelungenenAktionen. Es hat in der Geschichte des Top4 schon das eine oder andere Spiel auf hoeherem sportlichen Niveau gegeben. Bei Metropol lief fast alles ueber Plescher, der sich aber immer wieder gut durchsetzen konnte, Frankfurt war da breiter aufgestellt.

Nach der Pause wurde das Spiel dann offensiver. Metropol war zwar physisch staerker, konnte die grosse Ueberlegenheit am Brett jedoch nicht in Punkte umsetzen, Frankfurt etwas schneller, smarter, treffsicherer und konnte nach und nach das Spiel besser kontrollieren und zum Ende des dritten Viertels in Fuehrung gehen. Frankfurts Spielweise wirkte alles in allem etwas reifer und technisch sauberer. Metropol liess ein paar Freiwuerfe liegen, Frankfurt griff sich ein paar schwere Rebounds und traf die wichtigen Wuerfe. Frankfurt traf seine Dreier durch Litzbach (2) und Aufbauspieler Gietz (1), die Metropol Baskets in dieser Phase nicht. So konnten sie sich bis eine Minute vor Spielende auf 8 Punkte absetzen, jedoch es einer der wenigen Metropol-Dreier noch mal spannender. Eine ruhige Hand  an der Freiwurflinie und etwas Glueck bei loose balls hielten den Vorsprung konstant … bis Metropol per Dreier 25 Sekunden vor Schluss auf 4 verkuerzte und Frankfurt dann auch Nerven an der Linie zeigte und beide Wuerfe vergab. Metropol hatte die Chance auf ein one possession game, vergab aber ebenfalls beide Wuerfe und so aenderte sich am knappen, aber verdienten Sieg der Hessen nichts mehr.  Nur 25 Punkte in der zweiten Halbzeit waren fuer die natuerlich enttaeuschten Jungs der Metropol Baskets zu wenig.

Ratiopharm Ulm vs TusLi Berlin 74-61 (36/33)

Metropol vs Frankfurt

Im zweiten Halbfinale der JBBL sollten die beiden designierten Titelfavoriten Ratiopharm und TuS Lichterfelde Berlin aufeinander treffen. Beide Teams wahren im doppelten Wortsinne ausgezeichnet. Zunaechst aufgrund ihrer grossen sportlichen Dominanz im bisherigen Saisonverlauf, aber auch im engeren Wortsinn. Ulms Coach Zoltan Nagy wurde zum besten Coach der JBBL gewaehlt, von TusLi wurde Hendrik Drescher als MVP und Jonas Matisseck als bester Verteidiger ausgezeichnet.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Gastgeber, die sich schnell mit 5 – 0 absetzten und den Gegner fast 4 Minuten bei 0 Punkten hielten. Langsam fing sich jedoch TusLi zumindest offensiv und konnte verkuerzen, defensiv spielten sie taktisch jedoch nicht klug und Ulm kam immer wieder back door zu leichten Punkten. Zudem unterliefen Aufbauspieler Cavalar einige Unsicherheiten. Durch den kaum zu stoppenden Drescher blieb das Spiel jedoch knapp, immer Ulm knapp vor. Durch einen der seltenen Dreier konnte sich Ulm 2 Minuten vor der Pause erstmals knapp mit 5 Punkten absetzen und davon 3 mit in die Halbzeitpause nehmen.

Auch in der zweiten Halbzeit lief der Ball bei den Gastgeber besser und variabler, TusLi versuchte es zu viel ueber Drescher und Matisseck, gerade ersterem gelang es immer seltener gegen seinen Gegenspieler Fazekas durchzusetzen und zwangslaeufig wuchs der Ulmer Vorsprung bis auf ueber 10 Punkte an und spiegelte zu diesem Zeitpunkt auch die spielerischen Verhaeltnisse wieder. Durch zwei, drei gute Verteidigungssequenzen und einen Dreier von Matisseck vorne konnten die Gaeste den Rueckstand bis zur letzten Pause auf -8 verkuerzen. Per and one brachte Ulm den Vorsprung gleich wieder in den zweistelligen Bereich. Die Berliner hatten sichtlich Probleme mit dem aggressiven Druck der Schwaben auf den ballfuehrenden Spieler und fanden kaum Moeglichkeiten, dagegen zu punkten. Der Aufbau brachte zu selten effektive Systeme ans laufen, wenn er nicht schon vorab den Ball verlor. Hendrik Drescher war offensiv der effektivste Berliner, defensiv unterliefen ihm jedoch auch einige Aussetzer bei der pick and roll Defense und bei Hilfen. Der Vorsprung der Gastgeber pendelte sich bei 10 Punkten ein und sollte so bis in die Schlussphase so bleiben. TusLi konnte zwar nochmals auf 6 verkuerzen, aber die Ulmer fanden auch da eine Antwort. Schnelle Wuerfe, schnelle Fouls der Berliner sowie viele Freiwuerfe der Ulmer, aenderten nichts mehr am Ergebnis und am verdienten Sieg der Ulmer. Die Berliner mussten im letzten Saisonspiel die einzige Niederlage verkraften, weil sie gegen den Druck der Ulmer zu selten effektive Systeme aufziehen konnten.

Im Finale trifft nun der Gastgeber ratiopharm Ulm auf die Eintracht aus Frankfurt und hat mit der Leistung vom heutigen Spiel sicher gute Chancen auf den Titel.