Schlagwort-Archive: ACB

Sommer Spezial: Gesprächsserie mit ALBA Berlins Sportdirektor Himar Ojeda, Teil 2

Zum Ende der Offseason und zu Beginn der heißen Phase der Vorbereitung auf die neue Saison, haben wir uns einer guten Tradition folgend mit ALBA Berlins Sportdirektor Himar Ojeda (45) getroffen. Der Spanier, der auf eine langjährige Karriere als Coach, Sportdirektor, Spieleragent und Direkt für internationales Scouting des NBA-Teams Atlanta Hawks zurückblicken kann, lenkt seit Mitte 2016 die Geschicke des Berliner Basketballvereins entscheidend mit und kann kompetent Auskunft zu vielen Fragen geben, gerade auch über das aktuelle Tagesgeschäft hinaus. Deshalb war es wieder ein Vergnügen, lange mit ihm über ALBA Berlin in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, nationale und internationale Tendenzen im Basketball oder auch das konzeptionell wichtige Thema der Entwicklung von Nachwuchsspielern zu diskutieren.

Im ersten Teil ging es um Persönliches und die Verpflichtungen des Sommers , im zweiten Teil ziehen wir den Rahmen etwas weiter und befassen uns mit Tendenzen in der BBL und Europa und Albas Reaktionen darauf sowie dem leidigen Thema der Fenster für die Nationalmannschaften. Sommer Spezial: Gesprächsserie mit ALBA Berlins Sportdirektor Himar Ojeda, Teil 2 weiterlesen

Chance und Risiko! Peno mit Potenzial

Immer mit dem Blick für den Mitspieler, Riesen-Talent Stefan Peno Foto: (c) fibaeurope
Immer mit dem Blick für den Mitspieler, Riesen-Talent Stefan Peno
Foto: (c) fibaeurope

Mit dem serbischen U-Nationalspieler Stefan Peno hat Alba Berlin eines der größten europäischen Talente auf der Position des Aufbauspielers für die nächsten drei Jahre verpflichtet. Der seit wenigen Tagen 20 Jahre junge Guard wechselt vom FC Barcelona an die Spree. Allerdings hat sich Barcelona ein Hintertürchen offen gehalten, kann sich das Riesentalent im kommenden Sommer zurück nach Katalanien holen, wenn sie ihm einen festen Platz in der ersten Mannschaft geben. Dann hätte Alba in seine Entwicklung investiert, ohne viel zurück zu bekommen. Warum sich die Verpflichtung trotzdem lohnt und was ihn zu einem so außergewöhnlichen Talent macht, wollen wir hier erklären.  Chance und Risiko! Peno mit Potenzial weiterlesen

Litauischer Nationalspieler Marius Grigonis für drei Jahre zu ALBA Berlin

Neu bei Alba Berlin: Marius Grigonis (Bildmitte Hintergrund) Foto (c): agenciabrasil (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:1035621-rj_07082016-_mg_6092.jpg), „1035621-rj 07082016- mg 6092“, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode
Neu bei Alba Berlin: Marius Grigonis (Bildmitte Hintergrund) hier mit der litauischen Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Rio 2016
Foto (c): agenciabrasil, 1035621-rj 07082016- mg 6092, CC BY-SA 3.0

Mit Marius Grigonis hat ALBA Berlin für die nächsten drei Jahre einen jungen Spieler verpflichtet, der noch weiteres Potenzial für eine positive Entwicklung hat, trotzdem aber schon auf einige Erfahrung und Erfolge zurück blicken kann. Der 23-jährige Litauer kommt von Iberostar Teneriffa aus der spanischen ACB, mit denen er in der vergangenen Saison die Basketball Champions League BCL gewonnen hat und dabei MVP des Finales wurde. Litauischer Nationalspieler Marius Grigonis für drei Jahre zu ALBA Berlin weiterlesen

Eurocup 2016/17, Top16-Auftakt gegen Malaga

Mit einer Mischung aus Können, Willen und Glück des Tüchtigen hat Alba Berlin die erste Runde des Eurocups überstanden und diese bei vier Siegen und vier Niederlagen mit einer ausgeglichenen Bilanz abgeschlossen. Das reichte in der Endabrechnung für Platz drei der Gruppe und so nebenbei für das Erreichen des ersten Saisonziels. Bei der ersten Runde des Eurocups konnte man durchaus einige kritische Punkte sehen, der Eurocup hat doch unter den Querelen zwischen dem Weltverband FIBA und der Euroleague-Organisation ECA gelitten. Nur 20 Teilnehmer sind nicht das gelbe vom Ei, dass vier von fünf Teams eine Runde weiter kommen, auch nicht. Für die Top16 gilt all diese Kritik nicht, die Top16 sind wohl stärker besetzt als jemals zuvor, auch bedingt durch die Verkleinerung des Top-Wettbewerbs Euroleague. So ist es nicht verwunderlich, dass Alba in der zweiten Runde ausnahmslos auf Teams trifft, die über viele Jahre Erfahrung in der Königsklasse Euroleague verfügen. Das Niveau wird in der zweiten Runde nochmals höher. Wiederum müssen sich die Berliner mit zwei Teams aus der spanischen ACB messen. Während jedoch in der ersten Runde diese Teams aus dem Mittelfeld der ACB kamen (Bilbao Basket 9., Montakit Fuenlabrada 10.) bekommt man es in der zweiten Runde mit der erweiterten Spitze zu tun. Valencia Basket ist 3. in Spanien, Unicaja Malaga 5. Komplettiert wird das Feld von Cedevita Zagreb, die eine sehr erfolgreiche erste Runde im Eurocup gespielt haben und mit Sportdirektor Matej Mamic einen der Helden vergangener Albatage mitbringen. Diese Gegner wollen wir euch bei alba-inside nach und nach vorstellen.
Eurocup 2016/17, Top16-Auftakt gegen Malaga weiterlesen

Eurocup 2016/17, Teamvorstellung: Montakit Fuenlabrada

ai_balken_montakit_fuenlabrada_1617

Alba Berlin spielt in der Saison 2016/17 im Eurocup und damit zum 27. Mal ununterbrochen in einem der beiden höchsten europäischen Vereinswettbewerbe. Das ist eine Konstanz, wie sie in Europa ihresgleichen sucht und auf die keine zwei handvoll Teams verweisen können. Nach vielen Querelen zwischen dem Basketball-Weltverband FIBA und der ECA (Organisation der Euroleague und des Eurocups), Kampf mit harten Bandagen und dreckiger Wäsche hinter den Kulissen gehen zur Saison zwei konkurrierende Wettbewerbe in Europa an den Start. Sportlich haben Euroleague und Eurocup den Kampf gegen die FIBA Basketball Championsleague recht deutlich gewonnen, mussten aber selbst dafür auch „bluten“. Beide Wettbewerbe wurden verkeinert; die Euroleague als Premiumprodukt gewollt als Kompression der absoluten europäischen Spitze, der Eurocup nicht so freiwillig, sondern durch starken Druck der FIBA bedingt. Somit trifft Alba Berlin nicht auf wie geplant fünf Gegner, sondern nur noch auf vier. Diese vier Gegner haben es aber in sich. Alba muss nur einen einzigen Konkurrenten hinter sich lassen, um in die nächste Runde zu kommen, aber auch das wird bei den Gegner aus Russland, Litauen und zwei Mal Spanien alles andere als einfach. Namentlich sind das Khimki Moskau mit Euroleague-Etat und -Kader, die talentierten Litauer von Lietuvos Rytas Vilnius, der baskische Traditionsclub Bilbao Baskets und gleich im ersten Heimspiel Montakit Fuenlabrada. Diese wollen wir euch bei alba-inside nach und nach vorstellen.
Eurocup 2016/17, Teamvorstellung: Montakit Fuenlabrada weiterlesen

Das große Ojeda-Interview (pt. VI): Nachwuchskonzepte national und international

Himar Ojeda mit ernstem Blick auf die Zahlen
Himar Ojeda mit ernstem Blick auf die Zahlen

Hier nun der letzte Teil unserer Interview-Reihe mit Alba Berlins Sportdirektor Himar Ojeda. In unseren Gesprächen lernten wir einen klugen und auf vielen Teilbereichen bewanderten Menschen kennen, der sich mit vielen Facetten des Basketballs beschäftigt und über viele Dinge aus eigener praktischer Arbeit reden kann. In Deutschland, in Spanien, in der NBA, in Europa und Amerika. Im nun letzten Teil möchten wir nochmals die so strategisch wichtige Nachwuchsarbeit beleuchten, wenn auch etwas globaler betrachtet. Zudem diskutieren wir über die Bedeutung von Wettbewerb im Nachwuchsbereich. Aber vorab noch mal die Zusammenfassung, was bisher geschah:

I: Vom Platzanweiser zum General Manager, Himar Ojeda persönlich
II: Die aktuelle Situation von Alba Berlin
III: Philosophieren über Basketball, Ojedas Vorstellungen über modernen Basketball
IV: Es wird global, FIBA vs Euroleague
V: Nachwuchskonzepte in Berlin und Deutschland  Das große Ojeda-Interview (pt. VI): Nachwuchskonzepte national und international weiterlesen

Das große Ojeda-Interview (pt. V): Nachwuchsförderung bei Alba und in Deutschland

Himar Ojeda, den Nachwuchs im Blick
Himar Ojeda, den Nachwuchs im Blick

Unsere Interview-Reihe mit Alba Berlins Sportdirektor Himar Ojeda biegt auf die Zielgerade ein, aber zwei Teile haben wir noch, die sich hauptsächlich mit dem Nachwuchs in Berlin, Deutschland, Europa und der Welt beschäftigt sowie der Frage welche Modelle, Wege, Möglichkeiten es gibt, diesen optimal zu fördern. Im ersten Teil geht es dabei vornehmlich um den Berliner und deutschen Nachwuchs. Aber vorab noch mal die Zusammenfassung, was bisher geschah:

I: Vom Platzanweiser zum General Manager, Himar Ojeda persönlich
II: Die aktuelle Situation von Alba Berlin
III: Philosophieren über Basketball, Ojedas Vorstellungen über modernen Basketball
IV: Es wird global, FIBA vs Euroleague  Das große Ojeda-Interview (pt. V): Nachwuchsförderung bei Alba und in Deutschland weiterlesen

Das große Ojeda-Interview (pt. IV): Es wird global, FIBA vs Euroleague und mehr

Himar Ojeda in der Mercedes Benz Arena, Heimat von Alba Berlin
Himar Ojeda in der Mercedes Benz Arena, Heimat von Alba Berlin

Drei Teile unserer Interview-Reihe mit Alba Berlins Sportdirektor Himar Ojeda liegen bereits hinter uns. Hier noch mal zusammengefasst:

Teil I: Himar Ojeda persönlich
Teil II: Die aktuelle Situation bei Alba Berlin
Teil III: Basketballphilosophie, Teamzusammenstellung

Im vierten Teil wird der Rahmen nun noch größer, es wird europäisch, ja global. Wir sprechen über den Streit zwischen der FIBA und der Euroleague, closed shop vs pure sportliche Qualifikation, den optimalen europäischen Wettbewerb, den optimalen Aufbauspieler national wie international und allgemeine Trends im modernen Basketball. Das große Ojeda-Interview (pt. IV): Es wird global, FIBA vs Euroleague und mehr weiterlesen

Das Karussell, der Schweiger und der Anti-Jacobsen

Das Personalkarussell dreht sich ...
Das Personalkarussell dreht sich …

Das Personalkarusell drehte sich zum Monatsende Januar noch einmal und hinterlässt die Fans von Alba Berlin mit gemischten Gefühlen. Von vielen gehofft und gewünscht, bleibt guard Alex Renfroe bis zum Saisonende in Diensten von Alba Berlin, aber kein Licht ohne Schatten: Flügelspieler Vojdan Stojanovski wird gleichzeitig das Team verlassen und in die spanische ACB zu MoraBanc Andorra wechseln. So weit die knappen Fakten, aber man kann natürlich auch etwas ausführlicher auf diese „Rochade“ blicken und diese bewerten. Das Karussell, der Schweiger und der Anti-Jacobsen weiterlesen

Was lange währt … Combo guard Jonathan Tabu verstärkt Alba Berlin

Jonathan Tabu*
Jonathan Tabu*

Leicht hatte es die Alba-Fanseele in der letzten Zeit nicht, das Warten auf eine neue Verpflichtung zehrte bei dem einen oder anderen doch stark an den Nerven, aber das ist nun endlich vorbei. Alba Berlin hat – für die meisten Fans und Experten ziemlich überraschend – den mannschaftsdienlichen combo guard und belgischen Nationalspieler Beye Jonathan Tabu Eboma (28), kurz Jonathan Tabu, verpflichtet, der in der letzten Saion noch auf Seiten von CAI Zaragossa gegen Alba gespielt hat. Wechsel aus der spanischen ACB in die deutsche BBL sind immer noch nicht alltäglich und allemal eine nähere Betrachtung wert. Wir möchten euch den Neuzugang hier näher vorstellen.

Was lange währt … Combo guard Jonathan Tabu verstärkt Alba Berlin weiterlesen