Sonnenbrand, Wellness-Bereich und Physiotherapeuten … ein weiterer Tag in Kranjska Gora

Hallo aus dem immer noch sehr warmen Kranjnska Gora! Unser vorletzter „voller“ Tag hier in Slowenien neigt sich dem Ende zu, Zeit also, die vergangenen Stunden Revue passieren zu lassen!

Die erste Tageshälfte begann für uns mit einer interessanten Nachricht. So wurde uns gestern beim Abendessen Bescheid gegeben, dass die Mannschaft am heutigen Morgen ausschlafen kann und kein Training hat. Außer Can-Jonathan Kleiner und Früh-Auf Steher Sven Schultze, ließ sich beim Frühstuck, beziehungsweise in der Hotel-Lobby kein Spieler blicken. Die Coaches und Mithat gingen joggen. Es bot sich also für uns die Möglichkeit, den Vormittag dazu zu nutzen, den oft gelobten  Wellness Bereich unseres Hotels auszuprobieren. Auch wir gönnen uns mal, neben den oft erwähnten üppigen Mahlzeiten, ein wenig Pause. Also wurden die Morgen-Stunden im Swimming-, Whirlpool oder beim Sonne tanken verbracht. Mein jugendlicher Wahn, keine Sonnencreme benutzen zu müssen, bezahle ich nun übrigens mit einem massiven Sonnenbrand. Ein wenig Farbe abbekommen, hatte ich mir ein wenig anders vorgestellt… 

Nach dem Mittagessen und einem kurzen Small-Talk mit Mithat und Sasa, ging es zurück an die Arbeit: Interview-Vorbereitung für ein kurzes Gespräch mit Vule Avdalovic und Zach Morley. Was die beiden Neuzugänge uns so erzählt haben, erfahrt ihr in den nächsten Tagen.

Sehr Interessant wurde dann der Blick beim Team „hinter dem Team“. Im Zimmer der Physiotherapeuten trudelten gerade die ersten Spieler ein, um sich vor dem abendlichen Trainingsprogramm die Füße tapen zu lassen. Für Philip und Karsten sind die späten Nachmittagsstunden  die geschäftigsten Momente. Die meisten Spieler lassen sich die Füße vor dem Training abtapen, um sich präventiv vor dem Umknicken zu schützen. Beide Jungs sind im Verlaufe der Saison für die Spieler natürlich extrem wichtig und sind dementsprechend auch Teil des Teams: sie stehen beim Trainingslager zur selben Uhrzeit wie die Mannschaft auf, sind bei jedem Training und später auch bei jedem Spiel anwesend. Auch wenn nach eigener Aussage, die Spieler in der ersten Woche noch nicht so gesprächig sind, tauen sie im Verlaufe der Zeit auf. Sven Schultze dagegen braucht keine Eingewöhnungsphase, läuft grinsend in den Raum und sagt zu uns „Hört nicht auf die. Die machen hier doch nur Urlaub“.

Die beiden Physios: Karsten und Philip

Abgesehen vom tapen und aus-stretchen, sind Karsten, Philip und der Mannschaftsarzt für die Spieler die Ansprechpartner bei der Einnahme von Medikamenten. Selbstständig dürfen die Spieler eigentlich nichts zu sich nehmen, selbst das Benutzen von Aspirin Complex kann zu einer positiven Doping-Kontrolle führen. Neben dem einen oder anderen Medikament, Pferdesalbe (für die Muskeln), Nahrungsergänzungsmittel, einer Massagebank, verbrauchen die beiden Physiotherapeuten jede Menge Tape. Allein nach Slowenien wurden insgesamt 2,5 Kilometer Tape mitgeschleppt. Für das Tragen sind übrigens nicht direkt Philip und Karsten zuständig: auch in diesem Fall müssen ganz klassisch die Rookies die Drecksarbeit erledigen. Man kann sich also vorstellen, was für ein Spaß die Nachwuchsspieler letztes Jahr in China hatten, als sie drei Koffer vollgepackt mit Material schleppen mussten. Auch heute steht Keneth Ogbe, kurz vor Aufbruch zum Abend-Training bereit und nimmt Philip die Tragetasche ab. Da muss man als Rookie wohl durch.

Bei der abendlichen Trainingseinheit wurden einige Spieler noch darauf hingewiesen, Kohlenhydrate-haltiges Essen zu meiden. Danach ging in den Übungen, mit viel Spielcharakter (meistens 3 gegen 3), die Post ab. Der Eindruck einer arbeitsintensiven aber auch positiven Atmosphäre bleibt bestehen!

Deon Thompson lässt sich bearbeiten

8 Gedanken zu „Sonnenbrand, Wellness-Bereich und Physiotherapeuten … ein weiterer Tag in Kranjska Gora“

  1. Dabei sind die gar nicht mal soooo gut, die Kopfhörer … ’ne Marketingsache. Rosetta Stone würde ja nicht komplett ins Clichée passen, der grosse schwarze Mann muss eigentlich Hip Hop hören …. und natürlich hat er Musik gehört
    … und war ganz entspannt dabei.
    Deon ist einfach ein dufter Typ!

  2. Herrgott… ich kann diese ganzen Bericht nicht mehr sehen!!! Ich muss auch noch arbeiten!!! Als hätte ich den ganzen Tag nix besseres zu tun, als diese elendig geilen Dinger hier den ganzen Tag lesen/hören/gucken zu müssen…. ich komme aus Quakenarsch und bin doch gar nicht so ein „fetter“ Albafan… manmanmantachmoin….

  3. Mit dem wundervoll verwöhnenden Après-Mousse einer bekannten Marke sollte der Sonnenbrand doch kein großes Problem sein, oder, Dio? 😉

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