Real Madrid eine Nummer zu groß für Alba Berlin

Alba Berlin verliert vor heimischen Publikum in der O2-World den Auftakt in der Euroleague Top 16 Runde gegen die Königlichen aus Madrid mit 63:77. Bester Werfer bei den Albatrossen war der Spanier Albert Miralles, der gegen seine Landsleute 14 Punkte erzielen konnte. Für Real Madrid war Sergio Llull mit 15 Punkten erfolgreichster Werfer und gleichzeitig Topscorer der Partie.

Albas Star Deon Thompson stand hingegen nur knapp 11 Minuten auf dem Feld und kam, wohl auch aufgrund von Magenproblemen und Foultrouble, nur auf 4 Punkte. Nihad Djedovic musste mit Achillessehnenprobleme gar ganz aussetzen.

Den Grundstein zum Sieg der Madrillenen, vor 11988 Zuschauern, legte zum einem Alba Berlin mit 20 Turnovern und zum Anderen Real Madrid mit zwei Runs zu Beginn des Spiel und nach der Halbzeit und vier Spielern, die zweistellig punkteten. 

Real Madrid bedankte sich für den warmen Applaus vor dem Spiel, bei dem es sich der Hallensprecher sich nicht nehmen lies das Starensemble aus Spanien auch auf spanisch zu begrüßen, mit einem warmen Punkteregen. Ball für Ball senkte sich in Albas Korb bis Yasin Idbihi Alba mit einem ersten gelungen Wurfversuch am Brett auf das Scoreboard (2:7) brachte. Insgesamt starten die in Blau-Neongelb angetretenen „Los Blancos“ mit einem 12:2 Run.

Bis zum Ende des 1.Viertels kämpfte sich Alba jedoch bis auf 6 Punkte an Real heran und hatte etwas Pech, dass ein Korbleger, vom vorbildlich kämpfenden Sven Schultze zum 22:26 nach Sichtung der Fernsehbilder wieder, als zu spät erfolgt, vom Board genommen wurde.

Trotzdem war Alba nun im Spiel und konnte gegen Ende des 2. Viertels mit einem Dreier von Heiko Schaffartzik sogar mit 34:33 in Führung gehen. Zu diesem Zeitpunkt tobte die O2-World und auch die folgende Offensive der Spanier brachte keine Punkte ein. Der ausgespielte Fast Break endete dann bei Derrick Byars (2/4 von der Dreipunktelinie), der mit einem Dreier Alba mit 4 Punkte in Führung gebracht hätte. Der vermeintliche Dreier fiel dann auch, allerdings auf der anderen Seite durch Jaycee Carroll, der die tobende O2-World und die aufkeimende Euphorie der Zuschauer gnadenlos im Keim erstickte, um anschließend mit weiteren zwei Punkten und einem persönlichen 5-0 Run den Halbzeitstand von 34:38 herzustellen.

Nach der Halbzeit das gleich Bild: Madrid startete furios, dieses Mal mit einem 12-3  Run, von dem sich Alba nur schwer erholte. DaShaun Wood konnte die Albatrosse zwar nochmal per Dreier auf 3 Punkte heranbringen, doch anschließend schwand die Konzentration.

Hinzu kamen einige unglückliche bis unverständliche Entscheidungen der Schiedsrichter, die bspw. ein eigentlich klares taktisches Foul an Heiko Schaffartzik auf Höhe der Mittellinie nicht gaben und so zwei von vielen leichten Punkten für Real Madrid in der Schlußphase ermöglichten.

Letztendlich spielte man zeitweise auf Augenhöhe mit einer, wenn nicht der europäischen Spitzenmannschaft und musste sich final aufgrund derer mannschaftlichen Geschlossenheit geschlagen geben. Bei Real konnten vier Spieler (Carroll (13), Rudy (13) , Llull (15) und Mirotic (13) zweistellig punkten, während bei Alba nur Miralles (14) und Foster (10) mehr als zehn Punkte erzielen konnten.

Für Real Madrid geht es am nächsten Spieltag in die Frankenhölle in Bamberg, während Alba zu Hause das nächste Spitzenteam, CSKA Moskau, empfängt.

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