Multikulti im Untergrund

Es ist zu einer schönen Tradition, dass die Alba Group AG und das Alba Berlin Basketballteam zum Beginn der Vorbereitung auf die neue Saison zwei Welten zusammenbringt. Auf der einen Seite die Mitarbeiter des Recyclingunternehmens, die einmal hautnah den „Stars“ gegenüberstehen, auf der anderen Seite das Team des Berliner Basketballvereins. Diese sollen auch einmal hautnah erleben, womit das Unternehmen, das nicht unwesentlich zum Etat der Basketballer beiträgt, sein Geld verdient und einmal sehen, woran die Menschen hinter dem Namen ALBA arbeiten.  

Also lud die Alba Group am Mittwoch, 23.08.17 ein. Das Ziel lag de facto in Laufweite der Trainingsstätte der „Albatrosse“, direkt am Potsdamer Platz, genauer gesagt unter diesem, wo die Alba-Spezialisten das sog. Ver- und Entsorgungszentrum (VEZ) 15 Meter unter der Erde betreiben und die Abfälle von weit über 100 Unternehmen, die ihre Restaurants, Cafes, Kinos, Theatern sowie diversen kleineren und größeren Einzelhändlern auf- und weiterverarbeiten. Was früher Müllentsorgung war, nennt sich heute Abfallmanagement, aus purem Sammeln wurde Recycling, Trennung, Veredlung, Verdichtung. Das alles passiert in einem riesigen unterirdischen Areal mit über 15 km Fahrtwegen mittels moderner Technik und riesigen Maschinen.

Die Basketballer von Alba Berlin verfolgten die Erklärungen interessiert, Niels Giffey – dank vier Jahren am College mit guten Englischkenntnissen – gab den Übersetzer für seine Kollegen. Aber bei allem Interesse geht es, wenn mehrere Basketballer zusammen sind auch immer um … Basketball, was sonst. Selbst wenn es „nur“ ums Posen für die Fotografen geht. Bei Alba Berlin treffen verschiedene Nationalitäten aufeinander und so bunt wie die Mischung ist auch die Kommunikation. Da hört man ein Gewirr aus Deutsch, Englisch, Spanisch oder Serbisch, manchmal wird innerhalb von drei Sätzen zwei Mal die Sprache gewechselt. Aber irgendwie versteht jeder jeden und nahezu jeder beherrscht zwei Sprachen oder mehr. Der Spaß kam nicht zu kurz, es wurde viel gelacht und gescherzt … so wie nahezu immer zum Beginn einer Saison. Zeit für Unbeschwertheit, die Nagelproben folgen, wenn die Zeiten mal schwierig werden sollten.

Wir haben einige Impressionen für euch eingefangen, denn bekanntlich sagt ja ein Bild mehr, als tausend Worte.

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