Archiv der Kategorie: Saison 2018/19

Sommer Spezial: Gesprächsserie mit ALBA Berlins Sportdirektor Himar Ojeda, Teil 5

Zum Ende der Offseason und zu Beginn der heißen Phase der Vorbereitung auf die neue Saison, haben wir uns einer guten Tradition folgend mit ALBA Berlins Sportdirektor Himar Ojeda (45) getroffen. Der Spanier, der auf eine langjährige Karriere als Coach, Sportdirektor, Spieleragent und Direkt für internationales Scouting des NBA-Teams Atlanta Hawks zurückblicken kann, lenkt seit Mitte 2016 die Geschicke des Berliner Basketballvereins entscheidend mit und kann kompetent Auskunft zu vielen Fragen geben, gerade auch über das aktuelle Tagesgeschäft hinaus. Deshalb war es wieder ein Vergnügen, lange mit ihm über ALBA Berlin in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, nationale und internationale Tendenzen im Basketball oder auch das konzeptionell wichtige Thema der Entwicklung von Nachwuchsspielern zu diskutieren.

Im ersten Teil ging es um Persönliches und die Verpflichtungen des Sommers , im zweiten um Tendenzen in der BBL und Europa und Albas Reaktionen darauf, im dritten um das Für und Wider der Euroleague und im vierten um Erwartungen für die kommende Saison, den neuen Pokalmodus und die BBL als zukünftig größte Liga Europas bzw. die möglicherweise optimale Teilnehmerzahl. Zum Abschluß soll es nun noch einmal lang und breit um den Nachwuchs-Basketball in Berlin, Deutschland und den USA sowie Tendenzen bei der Entwicklung von Talenten gehen. Beschließen werden wir die Interview-Serie mit einem Ausblick, wo Himar Ojeda Alba Berlin in ein paar Jahren sieht.  Sommer Spezial: Gesprächsserie mit ALBA Berlins Sportdirektor Himar Ojeda, Teil 5 weiterlesen

Sommer Spezial: Gesprächsserie mit ALBA Berlins Sportdirektor Himar Ojeda, Teil 4

Himar Ojeda - von Gran Canaria nach Charlottenburg
Himar Ojeda – von Gran Canaria nach Charlottenburg

Zum Ende der Offseason und zu Beginn der heißen Phase der Vorbereitung auf die neue Saison, haben wir uns einer guten Tradition folgend mit ALBA Berlins Sportdirektor Himar Ojeda (45) getroffen. Der Spanier, der auf eine langjährige Karriere als Coach, Sportdirektor, Spieleragent und Direkt für internationales Scouting des NBA-Teams Atlanta Hawks zurückblicken kann, lenkt seit Mitte 2016 die Geschicke des Berliner Basketballvereins entscheidend mit und kann kompetent Auskunft zu vielen Fragen geben, gerade auch über das aktuelle Tagesgeschäft hinaus. Deshalb war es wieder ein Vergnügen, lange mit ihm über ALBA Berlin in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, nationale und internationale Tendenzen im Basketball oder auch das konzeptionell wichtige Thema der Entwicklung von Nachwuchsspielern zu diskutieren.

Im ersten Teil ging es um Persönliches und die Verpflichtungen des Sommers , im zweiten um Tendenzen in der BBL und Europa und Albas Reaktionen darauf, im dritten um das Für und Wider der Euroleague und hier im vierten um Erwartungen für die kommende Saison, den neuen Pokalmodus und die BBL als zukünftig größte Liga Europas bzw. die möglicherweise optimale Teilnehmerzahl. Sommer Spezial: Gesprächsserie mit ALBA Berlins Sportdirektor Himar Ojeda, Teil 4 weiterlesen

Sommer Spezial: Gesprächsserie mit ALBA Berlins Sportdirektor Himar Ojeda, Teil 3

Zum Ende der Offseason und zu Beginn der heißen Phase der Vorbereitung auf die neue Saison, haben wir uns einer guten Tradition folgend mit ALBA Berlins Sportdirektor Himar Ojeda (45) getroffen. Der Spanier, der auf eine langjährige Karriere als Coach, Sportdirektor, Spieleragent und Direkt für internationales Scouting des NBA-Teams Atlanta Hawks zurückblicken kann, lenkt seit Mitte 2016 die Geschicke des Berliner Basketballvereins entscheidend mit und kann kompetent Auskunft zu vielen Fragen geben, gerade auch über das aktuelle Tagesgeschäft hinaus. Deshalb war es wieder ein Vergnügen, lange mit ihm über ALBA Berlin in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, nationale und internationale Tendenzen im Basketball oder auch das konzeptionell wichtige Thema der Entwicklung von Nachwuchsspielern zu diskutieren.

Im ersten Teil ging es um Persönliches und die Verpflichtungen des Sommers , im zweiten um Tendenzen in der BBL und Europa und Albas Reaktionen darauf und im dritten soll es nun international werden. Die Euroleague und die Problematik rund um die europäische Eliteliga nimmt einen breiten Raum ein. Sommer Spezial: Gesprächsserie mit ALBA Berlins Sportdirektor Himar Ojeda, Teil 3 weiterlesen

Sommer Spezial: Gesprächsserie mit ALBA Berlins Sportdirektor Himar Ojeda, Teil 1

Zum Ende der Offseason und zu Beginn der heißen Phase der Vorbereitung auf die neue Saison, haben wir uns einer guten Tradition folgend mit ALBA Berlins Sportdirektor Himar Ojeda (45) getroffen. Der Spanier, der auf eine langjährige Karriere als Coach, Sportdirektor, Spieleragent und Direkt für internationales Scouting des NBA-Teams Atlanta Hawks zurückblicken kann, lenkt seit Mitte 2016 die Geschicke des Berliner Basketballvereins entscheidend mit und kann kompetent Auskunft zu vielen Fragen geben, gerade auch über das aktuelle Tagesgeschäft hinaus. Deshalb war es wieder ein Vergnügen, lange mit ihm über ALBA Berlin in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, nationale und internationale Tendenzen im Basketball oder auch das konzeptionell wichtige Thema der Entwicklung von Nachwuchsspielern zu diskutieren.

Im ersten Teil soll es um Persönliches, den Sommer und die neuen Verpflichtungen sowie den Sinn der Teilnahme an der NBA Summerleague gehen. Sommer Spezial: Gesprächsserie mit ALBA Berlins Sportdirektor Himar Ojeda, Teil 1 weiterlesen

Erster Test mit voller Kapelle – Alba Berlin gegen Stelmet Enea Zielona Gora

Test gegen Zielona Gora, 2013 knapp erfolgreich
Test gegen Zielona Gora, 2013 knapp erfolgreich

Endlich fliegen wieder Bälle durch Netze, wenn Alba Berlin heute in einem nicht-öffentlichen Testspiel auf Stelmet Enea Zielona Gora trifft und sich davon erste Erkenntnisse über den aktuellen Stand der Vorbereitung erhofft. Es wird das erste – und für einige Zeit einzige – Testspiel mit „voller Kapelle“ sein, denn gleich voraussichtlich sechs Spieler werden sich morgen in Richtung Nationalmannschaften für die nächsten drei Wochen verabschieden. Somit kommt diesem Spiel eine exponierte Bedeutung bei.

Wie voll die Kapelle tatsächlich sein wird, wird sich zeigen, denn Joshiko Saibou deutete gegenüber alba-inside Fußprobleme an, Martin Hermannsson plagt sich mit einer Fingerverletzung herum und Tim Schneider wird nach seiner Verletzung auch noch nicht wieder mitwirken können. Voller als heute wird die Kapelle in den nächsten drei Wochen jedoch nicht mehr sein, erst in den beiden Testspielen gegen Saragossa und das Euroleague-Team Baskonia Vitoria kurz vor dem Saisonstart (23. bzw. 25.09.) wird Coach Aíto wieder alle Spieler zur Verfügung haben. Gerade für die neuen Spieler wie Johannes Thiemann, Rokas Giedraitis und Martin Herrmannsson ist das Verpassen von großen Teilen der Vorbereitung alles andere als optimal, aber Jammern nützt nichts und andere Teams haben ähnliche Situationen. Zudem eröffnet es dem Nachwuchs Möglichkeiten, sich zu zeigen und anzubieten.

Als Gegner hat sich mit Stelmet Enea Zielona Gora ein guter, alter Bekannter angesagt, auf den die Berliner in den letzten Jahren immer wieder in der Vorbereitung getroffen ist. 2013 gab es einen knappen Sieg, vor Jahresfrist sorgte Luke Sikma mit einem double-double (13 Punkte, 12 Rebounds) für einen Erfolg und deutete an, was man von ihm erwarten würde können. Aber auch kurz vor der Saison 2016-17 ließ eine deutliche Niederlage gegen diesen Gegner einige Schwachstellen erkennen, die sich dann durch die gesamte Saison ziehen sollten.

Nun also auf ein Neues. Ein erstes Testspiel lässt sich sicher nicht mit einem Testspiel kurz vor Saisonbeginn vergleichen, bietet aber einen ersten Blick auf die neu verpflichteten Spieler. Bei Alba Berlin erfreulich wenige, aber auch Zielona Gora muss nur wenige Spieler ersetzen, sodaß zwei doch recht eingespielte Formationen aufeinander treffen werden. Der polnische Halbfinalist der letzten Saison, knapp mit 2-3 am späteren Meister Anwil Wloclawek setzt dabei sehr stark auf Erfahrung. Die polnischen Nationalspieler Lukasz Koszarek (34, PG) und Adam Hrycaniuk (34, C) befinden sich bereits im Herbst der Karriere, rücken in die zweite Reihe zurück, können aber mit viel Erfahrung immer noch helfen. Aber auch der Ex-Münchner und -Ulmer Boris Savovic (31, PF), Urgestein Przemyslaw Zamojski (31, shooting guard, seit 2013 im Verein und ebenfalls Nationalspieler) und der neu verpflichtete Starting Center Frank Hassell (29) haben die 30 bereits überschritten bzw. kratzen daran.

Diese „alten Hasen“ bilden das Gerüst des Teams, das allerdings noch nicht komplett ist. Zu diesem Gerüst gehören aber auch Markel Starks (27), der als bester Assistgeber (7,3 apg) der vergangenen Saison in der starken türkischen Liga nach Zielona Gora wechselt. Mit 22 Punkten pro Spiel war er zudem einer der besten Punktesammler der TBL. 2016-17 hatte er einen Kurzauftritt (4 Spiele) bei den Fraport Skyliners. Mit der Verpflichtung von Michal Sokolowski, der mit 25 Jahren schon das Küken der Kernrotation ist, ist dem nächstjährigen Teilnehmer an der multi-nationalen VTB League mit Kalibern wie ZSKA Moskau, Lokomotiv Kuban Krasnodar oder Zenit St. Petersburg, ein Coup gelungen. Der Swingman wurde in der abgelaufenen Saison zum besten polnischen Spieler der Liga gewählt. Nicht vergessen darf man den slowenischen Nationalspieler und amtierenden Europameister Edo Muric (26, small forward). Ergänzt wird der Kader durch einige einheimische Talente.

Stelmet Enea Zielona Gora befindet sich schon etwas länger in der Vorbereitung. Man hat bereits ein Testspiel gegen Jamalex Polonia Leszno absolviert und hatte gegen den Zweitligisten wenig Mühe. Am Ende stand ein 103-70 Erfolg, der auch dank einer Dreierquote von über 63 % zustande kam. Zamojski blieb von downtown mit 4/4 ohne Fehlwurf und Starks versenkte fünf Dreier bei sieben Versuchen. Am Ende standen 23 Punkte für den neuen Aufbauspieler zu Buche. Der neue Center Frank Hassell lieferte mit 24 Punkten und 12 Rebounds ein double-double ab. Auch Savovic (17) und Zamojski (14) punkteten ebenfalls zweistellig.

Alles in allem erwartet ALBA Berlin zum Auftakt der Testsaison ein ernstzunehmender Härtetest und echter Prüfstein. Das kann aber eher Erkenntnisse bringen, als ein blow out Sieg gegen einen unterklassigen Kontrahenten. Aber Hauptsache, es geht überhaupt wieder los …

Nach den großen Ferien …

ALBA Berlin war am Donnerstag, 23. August, auf „Recycling Tour“. Was nach einer Mischung aus Butterfahrt und Werbeveranstaltung klingt, hat doch einen sinnvollen und ernsthaften Hintergrund. Es bringt in gewisser Weise die zusammen, die das Geld erarbeiten, mit denen, für die es ausgegeben wird. Ein wenig erinnert es auch früher, an das Wiedersehen nach den großen Ferien. Nach den großen Ferien … weiterlesen

In Rekordzeit komplett – ein Blick auf den neuen Kader von Alba Berlin

Der Kader von Alba Berlin für die Saison 2018-19 Grafik (c): Alba Berlin
Der Kader von Alba Berlin für die Saison 2018-19
Grafik (c): Alba Berlin

Am 23.07.2018 verkündete ALBA Berlin nach der Verlängerung des Vertrages mit point guard Peyton Siva: Alles fertig, der Kader steht! Es dürften sich nur sehr, sehr alte Menschen daran erinnern, dass der Kader einmal früher komplett war. Auf jeden Fall, der richtige Moment, mal einen Blick darauf zu werfen, inwieweit sich der Kader trotz weniger Neuverpflichtungen verändert hat und auf welche Weise. In Rekordzeit komplett – ein Blick auf den neuen Kader von Alba Berlin weiterlesen

Interessante Gegner in der Eurocup Auslosung

Wenn am Donnerstag, 05.07. gegen 14:30 Uhr in Barcelona die Gruppen für die Saison 2018-19 im Eurocup ausgelost werden, ist Alba Berlin auch dabei – zum 28. Mal in 28 Jahren Vereinsgeschichte, rekordverdächtig in Europa. Mit der Vizemeisterschaft in der Basketball Bundesliga haben sich die Berliner für den zweithöchsten europäischen Wettbewerb qualifiziert. Dort warten diverse hochklassige Gegner, mehr als die Hälfte der Teilnehmer haben schon einmal im Elite-Wettbewerb Euroleague gespielt. Interessante Gegner in der Eurocup Auslosung weiterlesen

Es wird exotisch bei Alba Berlin

Martin Hermannsson hier im Trikot der isländischen Nationalmannschaft
Martin Hermannsson hier im Trikot der isländischen Nationalmannschaft
Quelle: Ailura, CC BY-SA 3.0 AT [CC BY-SA 3.0 at (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/at/deed.en)], from Wikimedia Commons

Alba Berlin hat sich für die nächsten zwei Saisons die Dienste von Martin Herrmannsson (23) gesichert. „Martin Who?“ werden sich viele fragen. Dabei müsste man eher „Martin HUUH!“ sagen, denn Hermannsson ist Isländer und diese sind ja bekannt für tollen Support im Fussball wie Basketball und das eindrucksvolle HUUH aus vielen tausenden nordischen Kehlen. Aber allein deshalb hätte ihn Alba sicher nicht verpflichtet, eines der größten europäischen Talente seines Jahrgangs hat deutlich mehr zu bieten. Es wird exotisch bei Alba Berlin weiterlesen